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	<title>medienstadt.info &#187; gastbeiträge</title>
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	<description>urban art blog aus Halle (Saale)</description>
	<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 11:43:24 +0000</pubDate>
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		<title>Quereinsteiger</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/quereinsteiger/</link>
		<comments>http://www.medienstadt.info/politik/quereinsteiger/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 19:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Marcus Naumann</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[gastbeiträge]]></category>

		<category><![CDATA[politik]]></category>

		<category><![CDATA[themenserie]]></category>

		<category><![CDATA[themenseriearbeit]]></category>

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		<description><![CDATA[

(Headline:)

Aus einem kranken Arsch kommt kein gesunder Furz.
M. L. King

(Copy:)
Man kann ganz viel schlaue Sachen &#252;ber die Arbeitswelt schreiben. Zum Beispiel, dass die zehn meistgesuchten Jobs in den USA 2010 im Jahr 2004 &#252;berhaupt noch nicht existierten. Man kann aber auch ehrlich sein und sagen: ich habe keine Ahnung wie sich die Arbeitswelt entwickeln wird.

Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<!-- google_ad_section_start -->
<p style="text-align: center;"><a class="themenbild" href="http://www.medienstadt.info/tag/themenseriearbeit/"><img class="aligncenter size-full wp-image-498 themenbild" title="themenseriearbeit" src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/2009/04/themenseriearbeit.jpg" alt="" width="581" height="170" /></a></p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">(Headline:)</p>
<blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Aus einem kranken Arsch kommt kein gesunder Furz.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;"><strong>M. L. King</strong></p>
</blockquote>
<p style="margin-bottom: 0cm;">(Copy:)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Man kann ganz viel schlaue Sachen &uuml;ber die Arbeitswelt schreiben. Zum Beispiel, dass die zehn meistgesuchten Jobs in den USA 2010 im Jahr 2004 &uuml;berhaupt noch nicht existierten. Man kann aber auch ehrlich sein und sagen: ich habe keine Ahnung wie sich die Arbeitswelt entwickeln wird.</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">
<p>Und leider stimmt das auch. In solchen Situationen h&auml;lt man sich am besten an Fakten. Fakt ist zum Beispiel, dass unser Obst und Gem&uuml;se hier in Deutschland in anderen L&auml;ndern wie Spanien oder Frankreich an die Schweine verf&uuml;ttert wird.</p>
<p>Wie sieht die linke Schamlippe von Paris Hilton aus? Keine Ahnung. Wen interessiert das auch? Eben, wen interessiert, dass die Franzosen und Spanier deutlich mehr Geld f&uuml;r Obst und Gem&uuml;se ausgeben (&uuml;brigens f&uuml;r alle Lebensmittel) als die Deutschen. Den meisten Menschen ist es schnurzpiepegal.</p>
<p>Und da ist das Problem. In der eigenen Welt ist der eigene Horizont beschr&auml;nkt. Das ist keine Theorie, das ist Physik. Wo nur kranke Menschen mit Brettern vorm Kopp sitzen kommt am Ende auch nichts Gesundes bei raus. L&ouml;sungen aber, findet man am besten durch Umdenken. Querdenken. L&auml;ngsdenken, oder wie auch immer.</p>
<p>Ohne Quereinsteiger fressen wir weiter Gammelfleisch und Schweineobst. Ich mach’s mir einfach und sage: Quereinsteiger sind immer Kreative. Wer sonst ist so bekloppt und wechselt in ein Berufsfeld, von dem er zugegebenerma&szlig;en keinen blassen Schimmer hat?</p>
<p>Nun mischen sich im Unternehmen Fachidioten mit Quereinsteigern. Und was passiert? Wikipedia beantwortet diese Frage: „Bei mischtechnischen Vorg&auml;ngen werden die Bestandteile von mindestens zwei getrennt vorliegenden Ausgangsstoffen durch Relativbewegung so umpositioniert, dass ein neues Anordnungsschema entsteht“.</p>
<p>Auf die gesamte Wirtschaft umgem&uuml;nzt bedeutet das: WIRTSCHAFT IST KEIN GESCHLOSSENES SYSTEM. Alles drumherum (Kultur, Bildung, Soziales) ist mit integriert. Das hei&szlig;t nichts weniger, als: die neue Wirtschaft (wie auch immer sie aussieht) lebt von ihrer Mischung, sprich Vielfalt, sprich von neuen Anordnungsschemen.</p>
<p>Anderer Output durch anderen Input. Quereinsteiger werden fr&uuml;her oder sp&auml;ter die Wirtschaft dominieren. Gehen Sie jetzt bitte zum K&uuml;hlschrank und holen Sie eine Flasche Sekt. Wir m&uuml;ssen ansto&szlig;en ­ ich warte auch so lange hier.</p>
<p>Sie alle wissen, was einen Quereinsteiger zum Quereinsteiger macht. Daf&uuml;r ist das Thema schon viel zu stark besetzt. Das Schlimme ist, Sie alle wissen auch, was einen Quereinsteiger ausmacht. Jeder kann sich zum Quereinsteiger machen und heute schon mal &uuml;ben, was ihn morgen erfolgreich macht.</p>
<p>Wo das alles hinf&uuml;hrt, kann keiner klar sagen. Oder vielleicht doch, aber dann w&uuml;rde er l&uuml;gen. Wahr ist allerdings, dass irgendein schlauer US-Amerikaner herausgefunden hat, dass die Sch&uuml;ler von heute in Ihrem Leben bis zu 14 Jobs haben werden.</p>
<p>(Alternatives Ende:)</p>
<p style="margin-bottom: 0cm;">Ich bitte Sie jetzt aber, sich &uuml;ber dieses Thema keine Gedanken zu machen. Bleiben Sie einfach, wo Sie sind. Sch&ouml;n stil und keine Bewegung. So kann ich von Job zu Job h&uuml;pfen, immer erfolgreicher und irgendwann unermesslich reich werden. Sch&ouml;n.</p>
<h5>unser Gastautor: Marcus Naumann</h5>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin:0 1em 0 0;" title="=&quot;Marcus" src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/2010/03/foto-marcunaumann-150x150.jpg" alt="" width="73" height="73" /></p>
<p style="font-size:80%; line-height:150%;">&#8230; kommt aus Halle. Lebt und arbeitet inzwischen in Hamburg. Er ist Texter in einer Werbeagentur. <a title="Marcus Naumann auf Twitter" href="http://twitter.com/MarcusNaumann">mehr</a></p>
<!-- google_ad_section_end --><p><img src="http://www.medienstadt.info/wp-content/themes/medienstadt/images/cc.jpg" alt="Creative Commons Logo" title="" /> Marcus Naumann auf <a href="http://www.medienstadt.info">medienstadt.info</a>, 2010. |
<a href="http://www.medienstadt.info/politik/quereinsteiger/">Permalink</a> |
<a href="http://www.medienstadt.info/politik/quereinsteiger/#comments">2 Kommentare</a> |
Kategorie: <a href="http://www.medienstadt.info/kategorie/gastbeitraege/" title="Alle Artikel in gastbeiträge anzeigen" rel="category tag">gastbeiträge</a>,  <a href="http://www.medienstadt.info/kategorie/politik/" title="Alle Artikel in politik anzeigen" rel="category tag">politik</a> |
tags: <a href="http://www.medienstadt.info/tag/gastbeitraege/" rel="tag">gastbeiträge</a>, <a href="http://www.medienstadt.info/tag/themenserie/" rel="tag">themenserie</a>, <a href="http://www.medienstadt.info/tag/themenseriearbeit/" rel="tag">themenseriearbeit</a>
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		<title>Mein Abend mit Edgar Allan</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/urbanes/mein-abend-mit-edgar-allan/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 18:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Fritsch</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[gastbeiträge]]></category>

		<category><![CDATA[urbanes]]></category>

		<category><![CDATA[Halle]]></category>

		<category><![CDATA[Oper]]></category>

		<category><![CDATA[Poe]]></category>

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		<description><![CDATA[
Es gibt wenig Schriftsteller, die so einen nachhaltigen Einfluss auf die Kunst hatten, wie Egar Allan Poe. Im vergangenen Jahr wurde weltweit sein 200. Geburtstag gefeiert. Aus irgendwelchen Gr&#252;nden pr&#228;sentierte in diesem Rahmen das hallische Opernhaus die Welturauff&#252;hrung eines Musicals mit dem Namen des Schritstellers.
Als Teenager fiel mir der Sammelband  &#8220;Der Goldk&#228;fer&#8221; in die H&#228;nde, [...]]]></description>
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<p>Es gibt wenig Schriftsteller, die so einen nachhaltigen Einfluss auf die Kunst hatten, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Allan_Poe">Egar Allan Poe</a>. Im vergangenen Jahr wurde weltweit sein 200. Geburtstag gefeiert. Aus irgendwelchen Gr&uuml;nden pr&auml;sentierte in diesem Rahmen das <a href="http://www.opernhaus-halle.de/">hallische Opernhaus</a> die Welturauff&uuml;hrung eines Musicals mit dem Namen des Schritstellers.</p>
<p>Als Teenager fiel mir der Sammelband  &#8220;Der Goldk&auml;fer&#8221; in die H&auml;nde, die neben der titelgebenden Geschichte auch  u.a. &#8220;Die Maske des roten Todes&#8221; und &#8220;Der Doppelmord in der Rue Morgue&#8221; enthielt.  Mit der letzgenannten Geschichte hat Poe eine gesamte Literaturgattung begr&uuml;ndet, inspirierender fand ich allerdings die zweite Detektivgeschichte <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Poe,+Edgar+Allan/Erz%C3%A4hlungen/Der+entwendete+Brief">&#8220;Der entwendete Brief&#8221;</a>. Insbesondere hatte es mir der philosophische Diskurs &uuml;ber Mathematik und (Dicht)Kunst angetan. Ich las dann allles, was ich finden konnte. Nachhaltig hat mich auch &#8220;Das Pendel&#8221; beeindruckt, dann las ich Poe bis 2009 nie wieder, die Texte sind aber nach wie vor pr&auml;sent.</p>
<p>Als ich gestern [am 03.01.2010] durch das tiefverschneite Halle ging, welches durchaus als Illustration eines Poe&#8217;schen Gedichts h&auml;tte geeignet sein k&ouml;nnen, wu&szlig;te ich wenig &uuml;ber die Entstehung des St&uuml;ckes. Ich hatte gelesen, dass der Komponist und Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Woolfson">Eric Woolfson</a>, Mitbegr&uuml;nder von &#8220;The Alan Parsons Project&#8221;, der Premiere ferngeblieben war, da er mit der Inszenierung nicht einverstanden war. Ich hatte allerdings auch gelesen, dass die Premiere <a href="http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/stars/poe-musical-eklat-weltpremiere-455648.html">urspr&uuml;nglich in Berlin</a> geplant war, aber auch dort zu Differenzen entstanden sind. Ich erwartete weniger einen gesungenden Lebenslauf, sondern eines von Edgar Allan Poes Schaffenskraft beeinflusstes St&uuml;ck.</p>
<h3>Musik</h3>
<p>Ich sass im Parkett. Gesang und Instrumente waren weitesgehend ausgewogen, an einigen Stellen war das Orchester jedoch zu laut. Die Musik ist nat&uuml;rlich das Sahneh&auml;ubchen des St&uuml;cks und allemal den Gang wert. Die &Uuml;bersetzungen sind insgesamt gelungen.</p>
<h3>B&uuml;hnenbild</h3>
<p>Das B&uuml;hnenbild ist gro&szlig;artig, auch mit den Umbauten w&auml;hrend des St&uuml;ckes. Videoeffekte wurden selten und zur&uuml;ckhaltend eingesetzt.<br />
Den B&uuml;hnenraben finde ich allerdings misslungen. Die Oper warb in der Stadt mit einer Rabenfigur, was ich eine gute Marketingidee finde.</p>
<h3>Inszenierung</h3>
<p>Meiner Meinung nach h&auml;tte es der 5 zus&auml;tzlich eingef&uuml;hrten Figuren, die wohl der Anlass f&uuml;r den Streit mit dem am 02.12.2009 verstorbenen Komponisten gewesen sind, nicht bedurft. Halle hat keine Musicalb&uuml;hne und auch kein Musicalensemble. Die Voraussetzungen waren bekannt und deshalb kann man die Inszenierung auch als gelungen werten. Die Auswahl der biografischen Stationen ist insgesamt in Ordnung. Verbl&uuml;ffend ist nur das das St&uuml;ck den Eindruck Poe sei abh&auml;ngig von Alkohol und Opium weitergibt, dass &uuml;berwiegend durch Rufus Wilmot Griswold (im St&uuml;ck sein Gegenspieler) gepr&auml;gt worden ist.  Daf&uuml;r w&auml;re m.E. eine W&uuml;rdigung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Baudelaire">Charles Baudelaire</a> m&ouml;glich gewesen, ohne ihn h&auml;tte die Geschichte Poe wahrscheinlich vergessen.</p>
<h3>Das Ensemble</h3>
<p>Die Akteure hatten auch noch f&uuml;r eine Zugabe in der Originalsprache Kraft, insbesondere Bj&ouml;rn Christian Kuhn, der anders als ausgewiesen, nicht nur den &auml;lteren Poe sang und spielte. Manche Chorlieder wirkten doch manchmal stimmlich wie aus einer Operette.</p>
<p>Ein gelungener Abend und ein letztes R&auml;tsel. Das St&uuml;ck ist als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RuQa20SlrYA">Liveperformance</a> 2003 in den Abby Road Studios aufgef&uuml;hrt worden. Es mag umarrangiert worden sein, es wurden jedoch alle Titel (in etwas anderer Reihenfolge) gespielt. Ist es dann noch eine Urauff&uuml;hrung?</p>
<h5>unser erster Gastautor: Andreas &#8220;Pawel&#8221; Fritsch</h5>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin:0 1em 0 0;" title="Andreas Fritsch alias Pawel" src="http://a3.twimg.com/profile_images/556988047/pawel_bigger.jpg" alt="" width="73" height="73" /></p>
<p style="font-size:80%; line-height:150%;">&#8230; ist Sozialarbeiter bei der Stadt Halle, Familienvater und ein Freund l&auml;nger als es diese Seiten gibt. In seiner Freizeit, mit scharfsinnigem Blick, unterwegs durchs Netz erforscht er <abbr class="uttInitialism" title="scalable vector graphic">SVG</abbr> (scalable vector graphic) und die Chancen neuer Technologien f&uuml;r das barrierearme Web. <a title="Pawel auf twitter.com mit Links zu weiteren Seiten" href="http://twitter.com/pawelf">mehr</a></p>
<!-- google_ad_section_end --><p><img src="http://www.medienstadt.info/wp-content/themes/medienstadt/images/cc.jpg" alt="Creative Commons Logo" title="" /> Andreas Fritsch auf <a href="http://www.medienstadt.info">medienstadt.info</a>, 2010. |
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tags: <a href="http://www.medienstadt.info/tag/halle/" rel="tag">Halle</a>, <a href="http://www.medienstadt.info/tag/oper/" rel="tag">Oper</a>, <a href="http://www.medienstadt.info/tag/poe/" rel="tag">Poe</a>
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