1. Soundmaps direkt von Audioboo

    Auf unserer frisch gelaunchten soundmap werden ab jetzt auch Audioboos angezeigt.

    Nach dem gleichen Schema, mit dem es die UK Sound Map auf über 14.000 Sounds gebracht starten wir jetzt auch durch und integrieren den social-sound-Dienst Audioboo in unsere Soundmap.

    Wer schon bei Audioboo dabei ist, kann einfach seine halleschen Klänge, die auf unserer soundmap auftauchen sollen nachträglich mit dem tag “msism” versehen. Für alle neu veröffentlichten Boos sollte es zum neuen Standard gehören ;)

    Audioboo ist ein einfach zu handhabender Dienst zur Veröffentlichung von akustischen (Kurz-)meldungen. Der Nutzer kann entweder direkt über die Webseite einen Sound aufnehmen, eine lokale Sounddatei hochladen oder nutzt die Apps für unterwegs, die es sowohl für iPhone als auch für Android Geräte gibt. Der Film zeigt wie’s geht.

    Also los: anmelden, aufnehmen und mit “msism” taggen!

  2. zwei Jahre medienstadt.info

    Der erste Eintrag..

    Seit diesem Artikel sind zwei Jahre vergangen. Inzwischen haben sich einige Sachen überhaupt nicht durchgesetzt, einiges könnte noch ausgebaut werden und manches hat sich recht gut entwickelt, wie z.B. die unterschiedlichen Themenserien..

    Wohin es gehen soll bleibt natürlich weiterhin unklar. Eine grobe Skizze der Idee bleibt natürlich weiterhin bestehen, dennoch hat sich innerhalb dieser zwei Jahre bei Carsten und bei mir so einiges verändert. Wir beide haben neue Wege eingeschlagen, neue Projekte für uns entdeckt und neue Eindrücke gesammelt, deswegen ist manchmal die Zeit ein wenig knapp und medienstadt.info muss hinten anstehen aber es bleibt wie es bleibt:

    mal gibt es es mehr zu lesen und manchmal eben weniger (aber in den Entwürfen und Überlegungen schlummert noch einiges an Potential)..

  3. Enter Einheit oder 81 Min. gegen Gemeinheit

    Am Sonntag in Leipzig: Gesamtkunstwerk, ab 20 Uhr in der Skala:

    Mit bunten Bildern, Video- und Audioschnippseln, Textauszügen, Youtube und Chatroulette..

    Mal sehen wo dieser Abend hinführt.. eine Performance mit dem Thema Deutschland..

    Gesamtkunstwerk:

    gesamtkunstwerk versteht sich als Open-Stage-Format. Zweimal im Monat ist die Skala für alle von morgens an geöffnet, um am Abend eigene Standpunkte zu präsentieren. Interdisziplinarität und Cross-over-Projekte sind ausdrücklich gewünscht! Thematische Vorgaben werden nicht gemacht.

    Dieses Mal mit:

    Mirko Borscht, Johannes Kirsten, Alex Kluth, Hannes Hesse

  4. SHORTMOVES Kurzfilmfestival

    Shortmoves geht wieder los, das Internationale Kurzfilmfestival läßt wieder die LUX-Leinwände bespielen. Im PUSCHKINO startet das Programm am 17.09.2010 19 Uhr, im LUX Kino am Zoo 20 Uhr:

    Kurzweilig. International. Leidenschaftlich. SHORTMOVES, das erste und einzige internationale Kurzfilmfestival in Sachsen-Anhalt, gibt es bereits 10 Jahre. Zum Jubiläum laden wir am 17. und 18. September 2010 Kinoenthusiasten und Kurzfilmmacher aus aller Welt nach Halle ein. Viele Kurzfilme warten, viele “15 Minutes Of Fame”.

    Update (17.09.2010):

    Heute gehts los und morgen ist es immer noch schön! Denn morgen gibt es z.B. noch ein interessante Podiumsdiskussion. Ab 17 Uhr werden im LUX Kino am Zoo Branchenkenner und Kurzfilmexperten sowie das interessierte Publikum zusammenkommen.:

    Wir wollen nicht nur Filme anschauen, sondern auch über sie reden.

    Obwohl die Zahl der produzierten Kurzfilme jährlich steigt, nimmt die Öffentlichkeit nur wenig Notiz von ihnen. Höchstens Werbefilme erreichen ein Millionenpublikum. Produktionen ohne kommerzielles Interesse hingegen sind nur selten in den Medien.

    Ins Rampenlicht gerät das Medium nur auf Festivals, die sich den kurzen Werken verschrieben haben. Dort zeigt sich, welches Begeisterungspotential in Kurzfilmen steckt und mit wie viel Leidenschaft die Filme produziert wurden.

    Vor diesem Hintergrund steht die zukunftsweisende Frage, ob es der Kurzfilm ins öffentliche Bewusstsein schafft oder ihm nur das Nischenpublikum von Kurzfilmfestivals bleibt. Wir freuen uns auf die Diskussion des Themas mit Experten und Publikum.

  5. Werkleitz – Angst hat große Augen

    Bald ist es wieder so weit und das jährliche Werkleitz-Festival startet in eine neue Runde, diesmal unter dem Thema: “ANGST HAT GROSSE AUGEN”. Vom 12. – 17. Oktober gibt es dann wieder einiges zu entdecken. Genaueres erfährt man auch in der Pressemitteilung:

    Das 20. Jahrhundert gilt als das „Jahrhundert der Angst“. Die scheinbar ununterbrochene Abfolge von radikalen Umbrüchen und Katastrophen in der ersten Hälfte des Jahrhunderts machten der Menschheit ihr autodestruktives Potential deutlich. So blieb in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts das Gefühl einer beständigen Bedrohung zurück: Kriegsangst, Angst vor ökonomischen Krisen, Angst vor Umweltzerstörung, Angst vor neuen Technologien, Angst vor Terrorismus, Angst vor grundlegenden gesellschaftlichen Veränderungen. Auch das 21. Jahrhundert begann mit einer Abfolge von kollektiven Angstszenarien: Vom Millennium Bug (dem angeblichen Zusammenbruch der Computersysteme) über den 11. September, Klimawandel, demographischen Wandel („Die Deutschen sterben aus“) über die Vogelgrippe bis hin zur aktuellen Finanzkrise. Angst scheint ein fester Bestandteil des öffentlichen Lebens zu sein. Für den Einzelnen ist dabei nur sehr partiell durchschaubar, wie groß die angekündigten Bedrohungen tatsächlich sind. Die Massenmedien, deren Aufgabe es wäre, solche komplexen Prozesse allgemeinverständlich zu vermitteln, leben hingegen wesentlich von der Darstellung des Negativen und neigen aus diesem Grund dazu, Problemszenarien möglichst drastisch darzustellen.
    Angst ist ein Grundgefühl, das eigentlich eine konkrete Reaktion verlangt: Flucht oder Aggression, Problemvermeidung oder Problemlösung. Doch den globalen Problemen kann das Individuum weder auf die eine noch die andere Art konkret beikommen. Soziale Angst lässt sich individuell nicht auflösen. Wie also gehen die Menschen heute mit der Angst um? Wie sehen ihre Reaktionen aus? Mit diesen Fragen wird sich das Festival Angst hat große Augen auseinandersetzen. Untersucht werden soll sowohl, was das Gefühl der Angst erzeugt, als auch wie Menschen auf Angst reagieren: Von konkreten Lösungsversuchen über abstrakte Ideen- (und Ideologie-) Bildung bis hin zu kollektiven und individuellen Ersatzhandlungen. Dabei werden lähmende Angstreaktionen ebenso untersucht wie deren kreative Überwindung.
    Das Festival wird sich auf zwei künstlerische Gattungen konzentrieren: Kunst im öffentlichen Raum und Filmprogramme, ergänzt durch Vorträge, Panels und Publikationen.

    und hier noch der Hinweis auf das Programm und das Begleitprogramm auf Radio Corax