1. mockups leicht gemacht. Na endlich

    Vor kurzem bin ich durch @netzlogbuch auf ein nettes mockup-tool gestoßen.

    Mockups sind Funktionsskizzen für interaktive Anwendungen mit GUI (graphical Userinterface, grafische Benutzeroberfläche) aller Art. Dazu zählen Desktopanwendungen und Webseiten im Speziellen.

    Ich hatte mir schon öfter mal überlegt, dass es eigentlich cool wäre ein grafisches Softwarewerkzeug zu haben, das mit Skizzenschnippseln der Standard-HTML Elemente daherkommt und ich sie “nur so zusammenklicken” könnte. Ich erhoffe mir davon einen  Und das empfohlene balsamiq Tool macht nun genau das.

    Es bietet einen reichhaltigen Bastelkasten möglicher Content- und Interaktionselemente. Angefangen bei komfortabel konfigurierbaren Textfeldern unterschiedlichster Art über anpassbare Bilderplatzhalter bis hin zu praktischen Einzelelementen wie Tagclouds oder Videos. Sogut wie alle Felder sind mit persönlichen Inhalten befüllbar, individuelle Mockups sind also kein Problem und noch dazu cooler als Lorem-Ipsum-Wüsten.

    Einen guten Überblick über die Funktionalität kann man sich in der Beispielgalerie verschaffen. In absehbarer Zeit soll es auch eine Webanwendung des Ganzen geben, was es vielleicht nicht praktischer aber mindestens sympathisch macht.

    Vielleicht auch ganz nützlich für Leute, die eher einen Computer als Stift und Papier zur Verfügung haben.

  2. Mediengestalter Abschlussprüfung

    In den vergangen Wochen habe ich mich vornehmlich mit meiner Abschlussprüfung auseinandergesetzt. Anfangs paukte ich noch für meine Theorieprüfung, anschließend hab’ ich meine Konzeption für die praktische Prüfung erarbeitet um sie dann am Tag meiner Prüfung, dem 02. Juni, in Form zu bringen und praktisch umzusetzen.

    Die Aufgaben der gesamten Prüfung unterliegen, genauso wie die Ergebnisse, der Geheimhaltungspflicht und eigentlich würde ich hier gerne einige Screens meiner praktischen Arbeit zur Kritik veröffentlichen, kann das aber leider aus genanntem Grund nicht tun. Oder, sollte es lieber nicht.

    Nichts desto trotz, die Aufgabe bestand darin eine Unternehmenswebseite mit 12 unterschiedlichen Screens zu konzipieren und zu gestalten. Es hat Spaß gemacht, wenn ich auch lieber eine lauffähige Seite gebaut hätte, als nur die statischern Screens zu basteln.

    Eine satte Portion Weichzeichner ermöglicht mir, mindestens einen Einblick in die Arbeit zu geben;)

    Mal sehen, wie’s ausgeht. Am 30. Juni werden die Ergebnisse bekannt gegeben.

    Update, 07.07.’09: Es ging gut aus. Ich hab bestanden und bin jetzt Mediengestalter.

  3. Recherchesammlung: Arbeit

    Einleitend in unsere Arbeitsserie stelle ich unsere Rechercheergebnisse für ein geplantes Projekt vor. Die vorliegende Sammlung ist eine Auswahl empfehlenswerter Literatur, Radiosendungen, Webseiten und Filme bzw. Spots.

    Literaturempfehlungen, Magazine und Zeitungen

    1. Prekäre Perspektiven … in der neuen GesellschaftInformationen aus der Tiefe des unsicheren Raumes, Reader zur Diskussionsreihe, Hrsg. Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., Berlin 2004 – 2006
    2. Wir nennen es ArbeitDie digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung, Sascha Lobo, Holm Friebe, Wilhelm Heyne Verlag, München 2006
    3. Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten, Jörn Morisse, Rasmus Engler, Piper Verlag GmbH, München 2007
    4. Neue Arbeit, Neue Kultur

      Frithjof Bergmann, Arbor Verlag, Freiamt 2004

    5. The Rise of the Creative Class And How It’s Transforming Work, Leisure, Community and Everyday Life, Richard Florida, basic books, New York 2002
    6. Entgrenzung von Arbeit und Leben Essaysammlung in der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament„, Aus Politik und Zeitgeschichte, Ausgabe 34 / 2007, Bonn 2007

    Radiofeatures, Interviews und Reportagen

    1. Arbeit, die wir wirklich wollenFrithjof Bergmann über sein Konzept der Neuen Arbeit, Hörbuch, blauburg Verlag, Freiburg 2004
    2. Prekäre SuperheldenPrekäre Superhelden

      Superhelden und Heldinnen widmet sich die Ag „Schwerprekär„ ausnahmsweise in Buchform. Interview mit Autor Dipl. Politologe Stephan Adolphs., freie-radios.net, Radio Corax 2008

    3. Das Monster Prekariat Das Monster Prekariat

      Es geht um den Begriff des »Prekariats«. Was es genau mit dieser umstrittenen Kampfvokabel auf sich hat, in welchen Kontexten sie Verwendung findet und welchen Erkenntniswert sie bereitstellt, freie-radios.net, Radio Corax 2008

    4. Organisiert das schöne Leben Organisiert das schöne Leben

      Interview mit Philipp Stein, einem Sprecher des Berliner Mayday-Bündnisses., freie-radios.net, Radio Corax 2008

    5. Vor- und Nachteile notwendiger Rahmenbedingungen der digitalen BohèmeVor- und Nachteile notwendiger Rahmenbedingungen der digitalen Bohème

      Sascha Lobo, der 2006 der digitalen Bohème eine prächtige Zukunft prophezeite, redet er über die notwendigen Rahmenbedingungen des selbst bestimmten Arbeitens., freie-radios.net, Radio Corax 2008

    6. die digitale Bohèmedie digitale Bohème

      Alternative zum unbefriedigenden Brotjob oder Avantgarde einer völligen Ökonomisierung aller Lebensbereiche?, freie-radios.net, Radio Corax 2008

    7. Strike Bike Strike Bike

      Eine Belegschaft leistet Widerstand gegen die Schließung aus ökonomischen Gründen und schafft das Unmögliche: Sie gränden ihre eigene Firma und bauen ihre eigenen Protest-Fahrräder., freie-radios.net, Radio Corax 2008

    Weblinks mit Ideen und Projekten

    1. ARBEIT(s)LEBEN im WANDEL Onlinedosier des Goethe-Institut zum Thema „Zukunft der Arbeit, Prekarisierung, Generation Praktikum“, Goethe-Institut, München 2006 – 2008
    2. Die Zukunft der Arbeitbrandeins Onlinedosier Nummer 06 zum Thema „Zukunft der Arbeit“, brandeins Verlag GmbH & Co. OHG, Hamburg 2000 – 2007
    3. Themenjahr „Arbeitswelt(en) Zur Zukunft von Arbeit und Engagement„ (Arbeitstitel)Informationen, Ideensammlung und Aufforderung zur Beteiligung am kulturellen Themenjahr 2009, Stadt Halle, Franckesche Stiftungen, Halle 2008
    4. Von der Bohème zur UnterschichtJob, Geld, Leben – nichts ist mehr sicher. Eine neue Klasse der Ausgebeuteten begehrt auf: Das Prekariat, Thomas Gross, Onlinearchiv DIE ZEIT 27.04.2006 Nr.18
    5. Selbstbestimmung oder Selbstausbeutung?Themenblog zur Digitalen Bohème, Autorin anonym, digitalbohemian.wordpress.com 2008
    6. Was ist Arbeit heute?ist die Frage über dem Kunsttransferprojekt „Geometrie der Arbeit„, das 2006 begann., Fachgebiet Kunstpädagogik und Kunsterziehung an der Burg Giebichenstein, 2008

    Filme, kurze Spots und Reportagen

    1. Vorschaubild: Arbeit?
    2. Vorschaubild: NEBEN DER ARBEIT
    3. Vorschaubild: Prekäre Arbeit und Entlohnung in Sachsen-Anhalt
    4. Vorschaubild: 9to5. Wir nennen es Arbeit
    5. Vorschaubild: Blitzpop
    6. Vorschaubild: Elektrischer Reporter 04: Digitale Bohème
    7. Vorschaubild: Euromayday 2007 Wien - Prekarisierung
    8. Vorschaubild: kreatives proletariat

    Diese Sammlung stand bis jetzt unter schichtsysteme.medienstadt.info zur Verfügung und ist ab sofort nur noch hier erreichbar.

  4. Preisfragen und keine Zeit zum Bloggen

    Derzeit verbringe ich den Großteil meiner Freizeit mit der Vorbereitung meiner bevorstehenden Abschlussprüfung bzw. der erforderten Projektarbeit, die im Moment Schwerpunktprojekt in der Penne ist.

    Glücklicherweise hat Alex schon ein Jahr vor mir Ihre Prüfung vorbereitet und auch bestanden, so dass ich auf Ihre Lernkarten zurück greifen kann, was ich sehr cool finde. Vielen Dank nochmal. Lernkarten eignen sich bestens zum spielerischen Lernen in der Badewanne, im Schaukelstuhl oder auf dem Rad in der Morgensonne. Eigentlich sind sie oft viel praktischer als ein dickes Buch, außer am Schreibtisch ;)

    Weil ich aus diesem Grund aber nun weder dazu komme die gestalterischen Mängel auszumerzen, den Code zu korrigieren oder für sinnträchtige Beiträge zu recherchieren, bringe ich jetzt hier einfach mal ein paar aktuelle Lernkarten.

    6 Lernkarten mit schwierigen Fragen ;)

    6 Lernkarten mit schwierigen Fragen ;)

    Für das korrekte Beantworten aller Fragen lobe ich einen natürlich auch einen Preis aus. Ich biete einen Stapel mit ca. 450 unbeschrifteten Lern- bzw. Visitenkarten. Mit diesem großartigen Papierstapel ließe sich der eigene Lernerfolg womöglich ver-450-fachen oder das geschäftliche Netzwerk um 450 einseitige Kontakte erweitern. Die Karten haben ein Maß von 6×8,5cm und entsprechen damit fast dem Standardvisitenkartenformat, sind aus 160g/m² schwerem gestrichenen weißen Papier geschnitten und passen alle zusammen in einen handelsüblichen Küchengummi. Der Versand erfolgt per Post.

    ein Stapel Blankovisitenkarten oder Lernkarten mit rotem Küchengummi

    ein Stapel Blankovisitenkarten oder Lernkarten mit rotem Küchengummi

  5. Wozu bezahlen wir die Öffentlich-Rechtlichen noch?

    Am 17.03. findet in Magedburg eine Diskussion der Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel “Wozu bezahlen wir die öffentlich-rechtlichen Medien noch?” statt.

    Diese Frage sollte auf jeden Fall endlich mal diskutiert werden, denn auch ich frage mich, wofür man eigentlich GEZ bezahlt, wenn man ausgenommen von der täglichen Tagesschau, gar nicht mehr auf diese Dienste zuück greift. Meine persönliche Meinung findet sich auch im Einladungsschreiben wider, hier steht sehr treffend:

    In wenigen Jahren haben sich die Medienlandschaft und die Mediennutzung radikal verändert: öffentlichrechtliche Anstalten konkurrieren nicht nur mit privaten Anbietern, sondern auch zunehmend mit elektronischen Angeboten durch Internet-Dienste. Vor allem junge Menschen nutzen die Möglichkeiten, die neue Medien bieten: sie sind dabei nicht mehr nur Konsumenten, sondern stellen ihr Programm selbst zusammen oder produzieren Beiträge selbst.

    Eben, ganu das tuen wir! Hier auf medienstadt.info oder nebenan bei den pixelfans,  taten es früher schon auf der pixeltapete und werden es wohl auch weiterhin tun. Und damit sind wir auch nicht allein ;) Zum Glück!

    Zur Einführung gibt es ein Impulsreferat von Frau Prof. Dr. Ilona Wuschig, Prodekanin an der Hochschule Magdeburg-Stendal und Dozentin für Medienproduktion. Im Anschluss daran Statements einiger Medienvertreter, leider fast ausschließlich aus der öffentlich-rechtlichen Ecke. U.a. mit dem Hörfunkchef, dem Rundfunnkrat und einer Redakteurin, allesamt vom Mitteldeutschen Rundfunk. Außer diesen wird noch der Chefredakteur der MZ seine Meinung zum Besten geben.

    Der Abend endet mit einer offenen Diskussion. Na hoffentlich sind ein paar der Magedburger Blogger da mit dabei und stellen mal die “Neuen Medien” vor.

    Die Fakten

    Termin: 17.03.2009

    Uhrzeit: 18:00 – 20:30 Uhr

    Ort: Maritim Hotel Magdeburg, Otto-von-Guericke-Str. 87, 39104 Magdeburg, Tel.: 0391/59490

    weitere Infos und die Möglichkeit zur Anmeldung gibt’s bei der FES