absolut bronson

Was da zu Pfingsten (21. Mai bis 23. Mai) auf uns zu kommt kann sich mal sehen lassen. Drei Tage gibt es ein elektronisch-künstlerisch ausgefeiltes Programm.. denn “es heißt zum ersten mal Vorhang auf für das Absolut Bronson Festival.”

In den Abendstunden und durch die Nacht gibt es Tanzmusik von 22 Dj’s und Liveacts:
Oliver Huntemann, Feadz, Super Flu, Zombie Disco Squad, Round Table Knights, Dapayk, Shir Khan, Andre Winter, Jake The Rapper, &Me, RAMPA, Jamy Wing, Monkey Safari, Jack Tennis, MIKE OKAY, Fry, Arsen1Computerklub, Lowskii, Peter Invasion, Liza Lauter, Tricklz! und DISKOROBOT. Visuelles wird geboten von Kino Kid Cash, Idiot Box und Diapositiv.

Zum Vorhören an dieser Stelle mal der Verweis auf den Festival Mix:

Absolut Bronson Festival Mix by What! What! Records

Und auch die hellen Stunden des Pfingstwochenendes werden bunt: Die Street Art und Graffiti Crews KLUB7, 44Flavours, Gogoplata, Peachbeach, Kaputtnic und Kowalski bemalen, bekleben, .. alles was ihnen in die Hände kommt..

Also noch einen Monat warten und dann tanzen, gucken, Spass haben in der Berliner Straße 242 - Halle..

Update:

Jetzt steht auch der Zeitplan fürs Festival..

Themenserie FESTIVALS

Ich hab gerade mitbekommen, dass meine nächsten Beiträge wohl sehr Festival-lastig sein werden. Aus diesem Grund habe ich mich entschieden eine neue Themenserie zu eröffnen: FESTIVALS

Ziel ist es über unterschiedliche Festivals zu berichten. Hauptsächlich wird es um Veranstaltung gehen, die in naher und etwas fernerer Zukunft statt finden. Manche Festivals werden von der Medienstadt besucht werden und über manche wird es nur Rechercheberichte und vielleicht auch den ein oder anderen Gastbeitrag geben.

Es werden sowohl musikalische als auch künstlerische und gesellschaftspolitische Themen angeschnitten und betrachtet.

Selbstgedrehtes

Es ist mal wieder so weit, das Filmforum Selbstgedrehtes geht in eine neue Runde.. Wem das Filmforum nichts sagt:

Das Filmforum ist Plattform für junge Filmemacher von Kurzfilmen aus der Region Mitteldeutschland / Sachsen-Anhalt (insbesondere Halle, Leipzig, Weimar und Dessau) und bietet Platz zum Austausch von Meinungen. Ziel ist es junge Filmemacher zusammen zu bringen, um neue Projekte zu starten.

Noch bis zum 15. Mai kann man sich mit einem Kurzfilm (max. 15 Min.) bewerben, dabei gibt es inhaltlich und gestalterisch keine Einschränkungen.

Die Präsentation der Filme findet dann am 15. Juni (vermutlich im Zazie) statt.

UNFUN

„Paris war beschissen, wie erwartet, ich hasse die Pariser Grandeur, die Zugreise war beschissen, wie erwartet, Kiel war beschissen, wie erwartet; ich komme aus der Kabine, die ich mit Tuck, der Steinsäge, teile, frisch geduscht, halb geil, herausgeputzt, und bestelle einen Wodka mit Eis.“

So spricht Lucy, die anarchistische Heldin in Matias Faldbakens UNFUN. Lucys Wurzeln liegen im Stamme der Ik, jenem Volk, das angeblich keine Liebe kennt. Lucy ist schwarz und 35 Jahre alt – und um weiterhin Anarchistin zu bleiben, muss sie ihre Angehörigen loswerden: Das sind Slaktus, der sie mit 15 in den Wald verschleppt und dort jahrelang misshandelt hat; Atal und Wataman, ihre beiden Snus-abhängigen Geldfälscher-Zwillingssöhne, deren ätzendes Lachen jede Moral untergräbt und sich in den tragischsten und schmerzhaftesten Momenten Bahn bricht; ein polnischer Arzt, die Synchronstimme von Homer Simpson; ein afrikanischer Schauspieler und der Rest des Versager-Teams von Deathbox, dem Splatter-Video-Game ihres Peinigers, das nicht nur von Horrorfilmen der 70er inspiriert ist, sondern auch von „Herz der Finsternis“, Joseph Conrads Erzählung über eine Reise ins Innere des afrikanischen Kontinents.

Am 28. Mai wird es in Leipzig in der Skala auf die Bühne gebracht und da heißt es abwarten und schauen was Regisseur Mirko Borscht inszeniert. Letztes Jahr gab es zu UNFUN auch ein Interview mit Faldbakken auf der Buchmesse und schönerweise gibt es das auf youtube:

Die subversive Strategie des Fake

Shape und rebel:art haben es ja bereits gepostet und die ein oder der andere hat vielleicht in den letzten Tagen Plakate hängen sehen.. morgen startet der Brimboria Kongress. 19 Uhr gehts los im Westwerk, Leipzig und Sonntag ist es vorbei..

Der europäische Kuckuck (Cuculus canorus) legt seine Eier in die Nester anderer Singvogelarten. Der geschlüpfte Jungkuckuck wirft seine Stiefgeschwister aus dem Nest und wird von den kleineren Pflegeeltern aufgezogen.

Der BRIMBORIA Kongress hat das Ziel die zeitgenössische Formen des Fake in seinen so verschiedenen Ausprägungen zu absorbieren und gesammelt wieder abzugeben, an jene Menschen, die mithilfe dieses Wissens eigene Projekte aufziehen wollen oder subversive Kunst generell als interessant und inspirierend befinden. Um den Begriff des Fake zu verstehen und nutzbar zu machen, werden Diskussionen und Vorträge, Workshops und Aktionen angeboten. Der Fake setzt Wissen über die Gegebenheiten voraus die er imitieren will. Die theoretisch zu leistende Vorarbeit und die anschliessende Umsetzung lassen sich an vielen guten Fakes verdeutlichen. Dazu sind diverse ReferentenInnen und KünstlerInnen eingeladen, um über Theorie und daraus resultierende Praxis zu sprechen.

Update:

auf rebel:art gibt es ein kleines Fazit und einige Impressionen vom Kongress.