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	<title>Kommentare zu: Kommentar zu Quereinsteiger (vs. 40-Jahre-Einheitssuppenarbeit)</title>
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	<description>urban arts blog</description>
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		<title>Von: zwei</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-349</link>
		<dc:creator>zwei</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 15:23:51 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Vielleicht sollte man sich langsam Gedanken machen, wie man mithilfe von Quereinstiegen eine Gerade zwischen arm und reich ziehen kann.&quot;

den Gedanken find ich echt spannend, lass uns da mal dr&#252;ber nachdenken, vielleicht findet man unter diesem Aufh&#228;nger ein paar spennende Infos..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Vielleicht sollte man sich langsam Gedanken machen, wie man mithilfe von Quereinstiegen eine Gerade zwischen arm und reich ziehen kann.&#8221;</p>
<p>den Gedanken find ich echt spannend, lass uns da mal dr&uuml;ber nachdenken, vielleicht findet man unter diesem Aufh&auml;nger ein paar spennende Infos..</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-348</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 19:40:35 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Das steht aber unabh&#228;ngig vom Quereinsteiger-Gedanken.&quot; bitte aus dem oberen Kommentar wegdenken. Is nat&#252;rlich quatsch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Das steht aber unabh&auml;ngig vom Quereinsteiger-Gedanken.&#8221; bitte aus dem oberen Kommentar wegdenken. Is nat&uuml;rlich quatsch.</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-347</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 19:38:55 +0000</pubDate>
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		<description>Gro&#223;er Gedanke.
Da geh ich mit: mehr als je zuvor schlie&#223;t sich ein gro&#223;er Teil der Bev&#246;lkerung quasi selbst vom Arbeitsmarkt aus.

Weil sie dumm sind. Eine Wissensgesellschaft verzeiht keine schlecht integrierten Immigranten. Keine kloppenden Assi-Kids. Und keine antriebslosen Schei&#223;egal-Teenies. 

So ist das. Und ich wei&#223; ehrlich gesagt nicht, was man so wirkungsvolles dagegen tun kann. 

Das steht aber unabh&#228;ngig vom Quereinsteiger-Gedanken. Vielleicht sollte man sich langsam Gedanken machen, wie man mithilfe von Quereinstiegen eine Gerade zwischen arm und reich ziehen kann. 

Auch ein gro&#223;er Gedanke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gro&szlig;er Gedanke.<br />
Da geh ich mit: mehr als je zuvor schlie&szlig;t sich ein gro&szlig;er Teil der Bev&ouml;lkerung quasi selbst vom Arbeitsmarkt aus.</p>
<p>Weil sie dumm sind. Eine Wissensgesellschaft verzeiht keine schlecht integrierten Immigranten. Keine kloppenden Assi-Kids. Und keine antriebslosen Schei&szlig;egal-Teenies. </p>
<p>So ist das. Und ich wei&szlig; ehrlich gesagt nicht, was man so wirkungsvolles dagegen tun kann. </p>
<p>Das steht aber unabh&auml;ngig vom Quereinsteiger-Gedanken. Vielleicht sollte man sich langsam Gedanken machen, wie man mithilfe von Quereinstiegen eine Gerade zwischen arm und reich ziehen kann. </p>
<p>Auch ein gro&szlig;er Gedanke.</p>
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		<title>Von: zwei</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-346</link>
		<dc:creator>zwei</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Apr 2010 18:41:40 +0000</pubDate>
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		<description>Also ich gehe da komplett mit, dass sich die Berufswelt zu einem Kessel Buntes ver&#228;ndern wird, aber ich glaube nicht, dass ein Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung daran teilnehmen wird.

Im Schlimmsten Fall:
Der Wandel unserer Arbeitswelt bzw. unseres Arbeitsverst&#228;ndnisses wird sich dahin versteifen Eliten zu bilden, diese werden das Privileg haben Arbeit zu verrichten. Der Gro&#223;teil der Bev&#246;lkerung wird sich in eine neue &#196;ra des Biedermeiers verkriechen und &#252;berspitzt gesagt Sonnenaufg&#228;nge nur noch bei Youtube ansehen..

Da kann die Arbeitswelt noch so aufregend und flexibel werden, nur wenn es kaum einer mitmachen kann..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Also ich gehe da komplett mit, dass sich die Berufswelt zu einem Kessel Buntes ver&auml;ndern wird, aber ich glaube nicht, dass ein Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung daran teilnehmen wird.</p>
<p>Im Schlimmsten Fall:<br />
Der Wandel unserer Arbeitswelt bzw. unseres Arbeitsverst&auml;ndnisses wird sich dahin versteifen Eliten zu bilden, diese werden das Privileg haben Arbeit zu verrichten. Der Gro&szlig;teil der Bev&ouml;lkerung wird sich in eine neue &Auml;ra des Biedermeiers verkriechen und &uuml;berspitzt gesagt Sonnenaufg&auml;nge nur noch bei Youtube ansehen..</p>
<p>Da kann die Arbeitswelt noch so aufregend und flexibel werden, nur wenn es kaum einer mitmachen kann..</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-344</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:19:19 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.medienstadt.info/?p=792#comment-344</guid>
		<description>Du hast recht.
Kreativit&#228;t wird nicht in allen bereichen der Wirtschaft ben&#246;tigt.

Trotzdem ist sie essentiell. Und nahezu &#252;berall vorhanden, nicht, dass alle irgendwas Tolles schaffen.

Aber L&#246;sungen finden. 

Mal ehrlich: der Vergleich zur Fabrikarbeit hinkt und holpert und stolpert und klappert an alle Enden.

Flie&#223;band is over. Aber du hast schon wieder recht: wenn ja, dann wohin mit all den Freigeistern und Quereinsteigern?

Erstmal raus aus den K&#246;pfen! Quereinsteiger sind keine avantgardistischen Spastis.

Was sie genau sind und wer, dass trau&#039; ich mich nicht zu mutma&#223;en. Fakt aber ist, dass sich die Wirtschaftsbereiche schon jetzt viel st&#228;rker vermischen, als noch vor 10 oder 15 Jahren. 

Der Lead-Gedanke ist abhanden gekommen. Die Vernetzung schon heute gigantisch. Das ist toll.

Ich glaube, wir stehen sowas von am Anfang einer radikal neuen Arbeitswelt. Frei, flexibel, selbstbestimmt.

Oder anders gesagt:
frei + flexibel + selbstbestimmt = ungerade. Sprich kreuz und quer. 

Wo wir wieder beim Thema sind.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Du hast recht.<br />
Kreativit&auml;t wird nicht in allen bereichen der Wirtschaft ben&ouml;tigt.</p>
<p>Trotzdem ist sie essentiell. Und nahezu &uuml;berall vorhanden, nicht, dass alle irgendwas Tolles schaffen.</p>
<p>Aber L&ouml;sungen finden. </p>
<p>Mal ehrlich: der Vergleich zur Fabrikarbeit hinkt und holpert und stolpert und klappert an alle Enden.</p>
<p>Flie&szlig;band is over. Aber du hast schon wieder recht: wenn ja, dann wohin mit all den Freigeistern und Quereinsteigern?</p>
<p>Erstmal raus aus den K&ouml;pfen! Quereinsteiger sind keine avantgardistischen Spastis.</p>
<p>Was sie genau sind und wer, dass trau&#8217; ich mich nicht zu mutma&szlig;en. Fakt aber ist, dass sich die Wirtschaftsbereiche schon jetzt viel st&auml;rker vermischen, als noch vor 10 oder 15 Jahren. </p>
<p>Der Lead-Gedanke ist abhanden gekommen. Die Vernetzung schon heute gigantisch. Das ist toll.</p>
<p>Ich glaube, wir stehen sowas von am Anfang einer radikal neuen Arbeitswelt. Frei, flexibel, selbstbestimmt.</p>
<p>Oder anders gesagt:<br />
frei + flexibel + selbstbestimmt = ungerade. Sprich kreuz und quer. </p>
<p>Wo wir wieder beim Thema sind.</p>
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		<title>Von: zwei</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-343</link>
		<dc:creator>zwei</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 18:01:48 +0000</pubDate>
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		<description>Na klar Mut geh&#246;rt dazu..
Und ich find deinen Idealismus super allen Menschen diesen zuzuschreiben und w&#252;rde mir das auch w&#252;nschen
aber ich glaube das sind nicht so viele..

Du schreibst den Quereinsteigern pauschal Kreativit&#228;t zu, diese wird aber nicht unbedingt in allen Teilen des Wirtschaftssytems ben&#246;tigt.
Wie sollen sich Quereinsteiger denn in der Fabrikarbeit durchsetzen? Was macht solche Berufe f&#252;r Quereinsteiger interessant? Inspiration am Flie&#223;band? Millionenfach?

Nat&#252;rlich werden immer weniger Menschen durch Technisierung und &#228;hnliches in den heute noch personalastigen Wirtschaftsbereichen arbeiten aber auch wenn sich dieses Gef&#252;ge einmal verschoben hat glaube ich nicht daran, dass es zu einer Welle von Quereinsteigern kommt. Salopp gesagt: &quot;Wo sollen die den alle hin?&quot; 

Ich habe eher die Bef&#252;rchtung das so eine Art Tittytainment programm werden wird..</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Na klar Mut geh&ouml;rt dazu..<br />
Und ich find deinen Idealismus super allen Menschen diesen zuzuschreiben und w&uuml;rde mir das auch w&uuml;nschen<br />
aber ich glaube das sind nicht so viele..</p>
<p>Du schreibst den Quereinsteigern pauschal Kreativit&auml;t zu, diese wird aber nicht unbedingt in allen Teilen des Wirtschaftssytems ben&ouml;tigt.<br />
Wie sollen sich Quereinsteiger denn in der Fabrikarbeit durchsetzen? Was macht solche Berufe f&uuml;r Quereinsteiger interessant? Inspiration am Flie&szlig;band? Millionenfach?</p>
<p>Nat&uuml;rlich werden immer weniger Menschen durch Technisierung und &auml;hnliches in den heute noch personalastigen Wirtschaftsbereichen arbeiten aber auch wenn sich dieses Gef&uuml;ge einmal verschoben hat glaube ich nicht daran, dass es zu einer Welle von Quereinsteigern kommt. Salopp gesagt: &#8220;Wo sollen die den alle hin?&#8221; </p>
<p>Ich habe eher die Bef&uuml;rchtung das so eine Art Tittytainment programm werden wird..</p>
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		<title>Von: Marcus</title>
		<link>http://www.medienstadt.info/politik/kommentar-zu-quereinsteiger-vs-40-jahre-einheitssuppenarbeit/#comment-342</link>
		<dc:creator>Marcus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Apr 2010 15:21:21 +0000</pubDate>
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		<description>Ja.

Zwei Dinge stelle ich fest.
Erstens: ich komme gerade aus dem Urlaub und bin erstaunlich erholt.

Zweitens: Du schreibt gro&#223;en Mist. Nein, kein gro&#223;er Mist: eher gro&#223;es Obst.

Du vergleichst &#196;pfel mit Birnen.
Nat&#252;rlich kann sich auch ein arbeitsloser Malermeister via ABM-Ma&#223;nahme zum stolzen Imbissbudenbetreiber mausern.

Das ist toll. Denn er verwirklicht sich, wenn auch aus existenziellen Beweggr&#252;nden, selbst. 

Und gibt die Sicherheit seines 354 Euro Hartz-Vier-Satzes auf. Das ist mutig.

Und da sind wir auch schon beim Thema. Mut. Er ist existenziell.

Ohne Mut nichts los. Tote Hose. Der Kollateral-Fehler in der Quereinsteiger-Debatte ist, den Menschen ihren Mut abzuerkennen.

Viel wichtiger ist es zu erkennen: den Job mit Garantie auf Lebenszeit kannst du lange suchen. Die Leute haben das begriffen.

Menschen sind mutig. Basta. Glaube daran, dass sich der Gro&#223;teil selbst verwirklichen m&#246;chte. Und glaube ruhig, dass die Meisten dann auch bereit sind, ein Risiko einzugehen.

Dabei interessiert das Gehalt &#039;nen schei&#223;. Wer erkennt: Ich ackere nicht f&#252;r die Kohle, sondern f&#252;r die Selbstbestimmtheit; der wird irgendwann gl&#252;cklich im Schaukelstuhl versinken.

Wer nicht, nicht. Sicherheit verliert dramatisch an Wert. Quereinsteiger sind deshalb ein Symptom. Die Krankheit hei&#223;t Selbstverwirklichung.

Und die Opfer sind diejenigen, die das untersch&#228;tzen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ja.</p>
<p>Zwei Dinge stelle ich fest.<br />
Erstens: ich komme gerade aus dem Urlaub und bin erstaunlich erholt.</p>
<p>Zweitens: Du schreibt gro&szlig;en Mist. Nein, kein gro&szlig;er Mist: eher gro&szlig;es Obst.</p>
<p>Du vergleichst &Auml;pfel mit Birnen.<br />
Nat&uuml;rlich kann sich auch ein arbeitsloser Malermeister via ABM-Ma&szlig;nahme zum stolzen Imbissbudenbetreiber mausern.</p>
<p>Das ist toll. Denn er verwirklicht sich, wenn auch aus existenziellen Beweggr&uuml;nden, selbst. </p>
<p>Und gibt die Sicherheit seines 354 Euro Hartz-Vier-Satzes auf. Das ist mutig.</p>
<p>Und da sind wir auch schon beim Thema. Mut. Er ist existenziell.</p>
<p>Ohne Mut nichts los. Tote Hose. Der Kollateral-Fehler in der Quereinsteiger-Debatte ist, den Menschen ihren Mut abzuerkennen.</p>
<p>Viel wichtiger ist es zu erkennen: den Job mit Garantie auf Lebenszeit kannst du lange suchen. Die Leute haben das begriffen.</p>
<p>Menschen sind mutig. Basta. Glaube daran, dass sich der Gro&szlig;teil selbst verwirklichen m&ouml;chte. Und glaube ruhig, dass die Meisten dann auch bereit sind, ein Risiko einzugehen.</p>
<p>Dabei interessiert das Gehalt &#8216;nen schei&szlig;. Wer erkennt: Ich ackere nicht f&uuml;r die Kohle, sondern f&uuml;r die Selbstbestimmtheit; der wird irgendwann gl&uuml;cklich im Schaukelstuhl versinken.</p>
<p>Wer nicht, nicht. Sicherheit verliert dramatisch an Wert. Quereinsteiger sind deshalb ein Symptom. Die Krankheit hei&szlig;t Selbstverwirklichung.</p>
<p>Und die Opfer sind diejenigen, die das untersch&auml;tzen.</p>
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