1. sei teil der bewegung

    Vor kurzem bekamen wir eine Mail von Jascha, der uns bat auf ein Kurzfilmprojekt hinzuweisen. Hier is’ es.

    SEI TEIL DER BEWEGUNG” will Menschen motivieren ihren Stromanbieter zu wechseln und damit ihren Teil zu einer wichtigen und dringend nötigen Problemlöse-Strategie beizutragen.

    Die Debatten um Atomkraft kennen wir alle. Das Problem bleibt: eine langfristige Lösung für den Verbleib von radioaktivem Abfall existiert nicht. Die logische Konsequenz ist der Wechsel zu Ökostromanbietern, die regenerative Energien fördern.

    Das Filmprojekt ist die Arbeit einiger Kreativer, die den Spot budgetfrei und aus eigenem Engagement produziert haben.

    Ich finde die Idee gut, zumal ich selber gerade vom klassichen kommunalen Versorger zu einem hoffentlich verantwortungsvolleren Unternehmen gewechselt habe.

    Eins verstehe ich dabei aber leider nicht. “Sei Teil der Bewegung” schreit mich der Claim förmlich an. Aber, welcher Bewegung denn? Die Kampagnenwebseite ist schick und schlicht. Kein socialmediawahnsinn weist mich auf die unüberschaubare Gruppe hin, der ich mich mit diesem Beitrag gerade anschließe. Kein Presseescho zeigt mir, dass ich nicht ganz alleine die Fahne von Jascha & Co. hoch halte.

    Aber naja, ich halt sie trotzdem.

  2. SHORTMOVES Kurzfilmfestival

    Shortmoves geht wieder los, das Internationale Kurzfilmfestival läßt wieder die LUX-Leinwände bespielen. Im PUSCHKINO startet das Programm am 17.09.2010 19 Uhr, im LUX Kino am Zoo 20 Uhr:

    Kurzweilig. International. Leidenschaftlich. SHORTMOVES, das erste und einzige internationale Kurzfilmfestival in Sachsen-Anhalt, gibt es bereits 10 Jahre. Zum Jubiläum laden wir am 17. und 18. September 2010 Kinoenthusiasten und Kurzfilmmacher aus aller Welt nach Halle ein. Viele Kurzfilme warten, viele “15 Minutes Of Fame”.

    Update (17.09.2010):

    Heute gehts los und morgen ist es immer noch schön! Denn morgen gibt es z.B. noch ein interessante Podiumsdiskussion. Ab 17 Uhr werden im LUX Kino am Zoo Branchenkenner und Kurzfilmexperten sowie das interessierte Publikum zusammenkommen.:

    Wir wollen nicht nur Filme anschauen, sondern auch über sie reden.

    Obwohl die Zahl der produzierten Kurzfilme jährlich steigt, nimmt die Öffentlichkeit nur wenig Notiz von ihnen. Höchstens Werbefilme erreichen ein Millionenpublikum. Produktionen ohne kommerzielles Interesse hingegen sind nur selten in den Medien.

    Ins Rampenlicht gerät das Medium nur auf Festivals, die sich den kurzen Werken verschrieben haben. Dort zeigt sich, welches Begeisterungspotential in Kurzfilmen steckt und mit wie viel Leidenschaft die Filme produziert wurden.

    Vor diesem Hintergrund steht die zukunftsweisende Frage, ob es der Kurzfilm ins öffentliche Bewusstsein schafft oder ihm nur das Nischenpublikum von Kurzfilmfestivals bleibt. Wir freuen uns auf die Diskussion des Themas mit Experten und Publikum.