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	<title>medienstadt.info &#187; Oper</title>
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		<title>Joliot-Curie Platz</title>
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		<pubDate>Sun, 30 Jan 2011 14:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>robert</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<audio controls id="html5audio-0" class="html5audio"><source src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.ogg" type="audio/ogg" /><source src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.mp3" type="audio/mpeg" /><a href="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-0">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-0", {soundFile: "http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.mp3"});</script></audio> Der Jolio-Curie Platz umfasst eine Fl&#228;che von ungef&#228;hr 6000 Quadratmetern, wobei ein Teil Gr&#252;nfl&#228;che mit Wiese und Blumenbeet ist und ein Teil als Springbrunnenanlage dient. Normalerweise muss er als typisches Touristenmotiv herhalten, wegen den ganzen Blumen, &#8230; <a href="http://soundmap.medienstadt.info/joliot-curie-platz/">alles lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="audio_wrap html5audio"><audio controls  id="html5audio-1" class="html5audio"><source src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.ogg" type="audio/ogg" /><source src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.mp3" type="audio/mpeg" /><a href="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.mp3" title="Click to open" id="f-html5audio-1">Audio MP3</a><script type="text/javascript">AudioPlayer.embed("f-html5audio-1", {soundFile: "http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/audio/soundmaps/joliot_curie_platz.mp3"});</script></audio></div>
<p>Der Jolio-Curie Platz umfasst eine Fl&auml;che von ungef&auml;hr 6000 Quadratmetern, wobei ein Teil Gr&uuml;nfl&auml;che mit Wiese und Blumenbeet ist und ein Teil als Springbrunnenanlage dient.</p>
<p><img class="alignright size-medium wp-image-1247" title="Joliot-Curie Platz" src="http://www.medienstadt.info/wp-content/uploads/2011/01/p7010001-225x300.jpg" alt="Blick auf die Oper" width="225" height="300" />Normalerweise muss er als typisches Touristenmotiv herhalten, wegen den ganzen Blumen, dem Springbrunnen, der Post, dem Opernhaus und den verwurschtelten M&auml;nnern, die auf den B&auml;nken hocken und Bier trinken. Die B&auml;nke sind gut besucht. Nur sehe ich relativ selten einen Menschen auf der Wiese liegen. H&ouml;chstens mal einen Studenten, der auf dem Weg vom Campusplatz zum Geldautomaten h&auml;ngengeblieben ist.  Schade eigentlich.</p>
<p>Die Wiese ist um ein Blumenbeet drumrum auf dem gesch&auml;tz&#8217; 10.000 Pflanzen stehen. Daran schlie&szlig;t sich ein 260 m³ gro&szlig;es Wasserbecken mit einer Springbrunnenanlage. Diese beherbergt eine Hauptd&uuml;se (welche acht Meter hoch spritzt) einen gro&szlig;en und vier kleine Wasserberge und zwei Springbrunnenf&auml;cher. Alles wird versorgt von einer Monoblockpumpe mit einer Leistung von 120 m³/h. Unter Wasser befinden sich sechsundzwanzig Scheinwerfer.</p>
<p>Angefangen hat alles klein und sch&auml;big mit einem viermeterf&uuml;nzig tiefen Feuerl&ouml;schteich, der von Kriegsgefangenen im zweiten Weltkrieg ausgehoben wurde.  1964 hat man aufgrund von Wohnfeldverbesserungen eine Brunnenanlage in den Teich integriert. Eine Erneuerung von Grund auf fand 1997 statt. Der Brunnen ist jetzt 45 cm tief und die Technik gegen Frost gesichert (Apropos Frost, man darf im Winter drauf Schlittschuhlaufen). So weit so gut. Alles was man davon h&ouml;rt ist ein monotones Rauschen im Hintergrund. Ich Liege n&auml;mlich direkt zwischen Blumenbeet und Springbrunnen mit Gesicht richtung Post. Das interessante ist jetzt der Verkehr. Um den Jolio-Curie Platz f&uuml;hren zwei zweispurige Einbahnstra&szlig;en.  Wobei die Autos links von mir zum Opernhaus fahren und rechts von mir zur Post. Sehe ich mir das von oben an, befinde ich mich in einem Autostrudel, welcher gegen den Uhrzeigersinn flie&szlig;t. Einfach vorstellen man ist im Auge einer Wasserspirale, welche von Kraftfahrzeugen angetrieben wird. Das im Hintergrund noch Kinder schreien und eine Stimme atemlos gegen die Str&ouml;mung schwimmt macht die Sache fast authentisch.</p>
<p>Ach ja:  Joliot-Curie ist der gemeinsame Nachname von einem Ehepaar, dass 1935 den Chemienobelpreis f&uuml;r die Entdeckung der k&uuml;nstlichen Radioaktivit&auml;t erhalten hat, wobei der der Mann Frédéric Joliot und die Dame Irène Curie hie&szlig;.</p><p>robert auf <a href="http://www.medienstadt.info">medienstadt.info</a>, 2011. |
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		<title>Mein Abend mit Edgar Allan</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 18:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Fritsch</dc:creator>
				<category><![CDATA[gastbeiträge]]></category>
		<category><![CDATA[urbanes]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt wenig Schriftsteller, die so einen nachhaltigen Einfluss auf die Kunst hatten, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Allan_Poe">Egar Allan Poe</a>. Im vergangenen Jahr wurde weltweit sein 200. Geburtstag gefeiert. Aus irgendwelchen Gr&#252;nden pr&#228;sentierte in diesem Rahmen das <a href="http://www.opernhaus-halle.de/">hallische Opernhaus</a> die Welturauff&#252;hrung eines Musicals mit dem Namen des Schritstellers. Als Teenager fiel mir der Sammelband  &#8220;Der Goldk&#228;fer&#8221; &#8230; <a href="http://www.medienstadt.info/urbanes/mein-abend-mit-edgar-allan/">alles lesen!</a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt wenig Schriftsteller, die so einen nachhaltigen Einfluss auf die Kunst hatten, wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Edgar_Allan_Poe">Egar Allan Poe</a>. Im vergangenen Jahr wurde weltweit sein 200. Geburtstag gefeiert. Aus irgendwelchen Gr&uuml;nden pr&auml;sentierte in diesem Rahmen das <a href="http://www.opernhaus-halle.de/">hallische Opernhaus</a> die Welturauff&uuml;hrung eines Musicals mit dem Namen des Schritstellers.</p>
<p>Als Teenager fiel mir der Sammelband  &#8220;Der Goldk&auml;fer&#8221; in die H&auml;nde, die neben der titelgebenden Geschichte auch  u.a. &#8220;Die Maske des roten Todes&#8221; und &#8220;Der Doppelmord in der Rue Morgue&#8221; enthielt.  Mit der letzgenannten Geschichte hat Poe eine gesamte Literaturgattung begr&uuml;ndet, inspirierender fand ich allerdings die zweite Detektivgeschichte <a href="http://www.zeno.org/Literatur/M/Poe,+Edgar+Allan/Erz%C3%A4hlungen/Der+entwendete+Brief">&#8220;Der entwendete Brief&#8221;</a>. Insbesondere hatte es mir der philosophische Diskurs &uuml;ber Mathematik und (Dicht)Kunst angetan. Ich las dann allles, was ich finden konnte. Nachhaltig hat mich auch &#8220;Das Pendel&#8221; beeindruckt, dann las ich Poe bis 2009 nie wieder, die Texte sind aber nach wie vor pr&auml;sent.</p>
<p>Als ich gestern [am 03.01.2010] durch das tiefverschneite Halle ging, welches durchaus als Illustration eines Poe&#8217;schen Gedichts h&auml;tte geeignet sein k&ouml;nnen, wu&szlig;te ich wenig &uuml;ber die Entstehung des St&uuml;ckes. Ich hatte gelesen, dass der Komponist und Autor <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eric_Woolfson">Eric Woolfson</a>, Mitbegr&uuml;nder von &#8220;The Alan Parsons Project&#8221;, der Premiere ferngeblieben war, da er mit der Inszenierung nicht einverstanden war. Ich hatte allerdings auch gelesen, dass die Premiere <a href="http://www.kreiszeitung.de/nachrichten/stars/poe-musical-eklat-weltpremiere-455648.html">urspr&uuml;nglich in Berlin</a> geplant war, aber auch dort zu Differenzen entstanden sind. Ich erwartete weniger einen gesungenden Lebenslauf, sondern eines von Edgar Allan Poes Schaffenskraft beeinflusstes St&uuml;ck.</p>
<h3>Musik</h3>
<p>Ich sass im Parkett. Gesang und Instrumente waren weitesgehend ausgewogen, an einigen Stellen war das Orchester jedoch zu laut. Die Musik ist nat&uuml;rlich das Sahneh&auml;ubchen des St&uuml;cks und allemal den Gang wert. Die &Uuml;bersetzungen sind insgesamt gelungen.</p>
<h3>B&uuml;hnenbild</h3>
<p>Das B&uuml;hnenbild ist gro&szlig;artig, auch mit den Umbauten w&auml;hrend des St&uuml;ckes. Videoeffekte wurden selten und zur&uuml;ckhaltend eingesetzt.<br />
Den B&uuml;hnenraben finde ich allerdings misslungen. Die Oper warb in der Stadt mit einer Rabenfigur, was ich eine gute Marketingidee finde.</p>
<h3>Inszenierung</h3>
<p>Meiner Meinung nach h&auml;tte es der 5 zus&auml;tzlich eingef&uuml;hrten Figuren, die wohl der Anlass f&uuml;r den Streit mit dem am 02.12.2009 verstorbenen Komponisten gewesen sind, nicht bedurft. Halle hat keine Musicalb&uuml;hne und auch kein Musicalensemble. Die Voraussetzungen waren bekannt und deshalb kann man die Inszenierung auch als gelungen werten. Die Auswahl der biografischen Stationen ist insgesamt in Ordnung. Verbl&uuml;ffend ist nur das das St&uuml;ck den Eindruck Poe sei abh&auml;ngig von Alkohol und Opium weitergibt, dass &uuml;berwiegend durch Rufus Wilmot Griswold (im St&uuml;ck sein Gegenspieler) gepr&auml;gt worden ist.  Daf&uuml;r w&auml;re m.E. eine W&uuml;rdigung von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Baudelaire">Charles Baudelaire</a> m&ouml;glich gewesen, ohne ihn h&auml;tte die Geschichte Poe wahrscheinlich vergessen.</p>
<h3>Das Ensemble</h3>
<p>Die Akteure hatten auch noch f&uuml;r eine Zugabe in der Originalsprache Kraft, insbesondere Bj&ouml;rn Christian Kuhn, der anders als ausgewiesen, nicht nur den &auml;lteren Poe sang und spielte. Manche Chorlieder wirkten doch manchmal stimmlich wie aus einer Operette.</p>
<p>Ein gelungener Abend und ein letztes R&auml;tsel. Das St&uuml;ck ist als <a href="http://www.youtube.com/watch?v=RuQa20SlrYA">Liveperformance</a> 2003 in den Abby Road Studios aufgef&uuml;hrt worden. Es mag umarrangiert worden sein, es wurden jedoch alle Titel (in etwas anderer Reihenfolge) gespielt. Ist es dann noch eine Urauff&uuml;hrung?</p>
<h5>unser erster Gastautor: Andreas &#8220;Pawel&#8221; Fritsch</h5>
<p><img class="alignleft" style="float:left;margin:0 1em 0 0;" title="Andreas Fritsch alias Pawel" src="http://a3.twimg.com/profile_images/556988047/pawel_bigger.jpg" alt="" width="73" height="73" /></p>
<p style="font-size:80%; line-height:150%;">&#8230; ist Sozialarbeiter bei der Stadt Halle, Familienvater und ein Freund l&auml;nger als es diese Seiten gibt. In seiner Freizeit, mit scharfsinnigem Blick, unterwegs durchs Netz erforscht er <abbr class="uttInitialism" title="scalable vector graphic">SVG</abbr> (scalable vector graphic) und die Chancen neuer Technologien f&uuml;r das barrierearme Web. <a title="Pawel auf twitter.com mit Links zu weiteren Seiten" href="http://twitter.com/pawelf">mehr</a></p><p>Andreas Fritsch auf <a href="http://www.medienstadt.info">medienstadt.info</a>, 2010. |
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