1. absolut bronson

    Was da zu Pfingsten (21. Mai bis 23. Mai) auf uns zu kommt kann sich mal sehen lassen. Drei Tage gibt es ein elektronisch-künstlerisch ausgefeiltes Programm.. denn “es heißt zum ersten mal Vorhang auf für das Absolut Bronson Festival.”

    In den Abendstunden und durch die Nacht gibt es Tanzmusik von 22 Dj’s und Liveacts:
    Oliver Huntemann, Feadz, Super Flu, Zombie Disco Squad, Round Table Knights, Dapayk, Shir Khan, Andre Winter, Jake The Rapper, &Me, RAMPA, Jamy Wing, Monkey Safari, Jack Tennis, MIKE OKAY, Fry, Arsen1Computerklub, Lowskii, Peter Invasion, Liza Lauter, Tricklz! und DISKOROBOT. Visuelles wird geboten von Kino Kid Cash, Idiot Box und Diapositiv.

    Zum Vorhören an dieser Stelle mal der Verweis auf den Festival Mix:

    Absolut Bronson Festival Mix by What! What! Records

    Und auch die hellen Stunden des Pfingstwochenendes werden bunt: Die Street Art und Graffiti Crews KLUB7, 44Flavours, Gogoplata, Peachbeach, Kaputtnic und Kowalski bemalen, bekleben, .. alles was ihnen in die Hände kommt..

    Also noch einen Monat warten und dann tanzen, gucken, Spass haben in der Berliner Straße 242 – Halle..

    Update:

    Jetzt steht auch der Zeitplan fürs Festival..

  2. klub7

    Die Künstlerkollektive KLUB7 und 44Flavours starten am 10. April ihre gemeinsame Ausstellung HOLZ51 im Neurotitan / Berlin-Mitte. Gestern bin ich auf den Trailer gestoßen:

    Also ich freu mich schon.. Achso, die Ausstellung endet am 2. Mai also noch ein bisschen Zeit, falls man es nicht zur Vernissage schafft..

    UPDATE 12. April 2010

    Die Vernissage ist vorbei.. Voll wars, schön wars – es hat Spass gemacht!

    hier gehts weiter zum flickr-Album HOLZ51 von KLUB7

    hier gehts weiter zum flickr-Album HOLZ51 von KLUB7

  3. Mal wieder Buntes

    Leider gehts mir zur Zeit ähnlich wie Carsten und ich kann mir nur wenig Zeit dafür nehmen Themen für die medienstadt.info zu recherchieren bzw. bereits begonnene Artikel zu vollenden. Aber jetzt nehme ich mir die Zeit zum Prokrastinieren und schreibe einen kleine Rundschau über Sachen auf die ich in letzter Zeit im Netz gestoßen bin.

    Nummer 1:

    Wo wir auch schon beim ersten Thema wären. Derzeit lese ich ein Buch von Sascha Lobo und Katrin Passig – “Dinge geregelt kriegen“:

    mein zwischen Fazit nach den ersten .. Seiten: Ein sehr schönes Buch für Menschen, die immer ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie Arbeit liegen lassen und lieber den relevanten Themen des Alltags nachgehen. Das Buch spricht einem Mut zu seinen Lebensstil nicht zu ändern, weil das noch mehr in die Hose gehen könnte. Was aber nicht heißt, das Prokrastionation mit Faulheit verbunden ist, sondern viel mehr als Ausgleich dient, dem Stress des Alltags zu entfliehen, weil man innerlich sowieso ein Gefühl hat die Arbeit, die eigentlich 5 Tage in Anspruch nimmt, in 5 Stunden erledigen zu können. Es funktioniert so zu sagen wie die alte Star Trek Logik:

    “Ich brauche mindestens 3 Stunden um das Schiff zu reparieren! ..Du hast aber nur eine! ..dann mach ich es in einer halben..”

    Nummer 2:

    Am Sonntag schrieb Ruppe Koselleck Carsten  und mir, um auf eines seiner Projekte hinzuweisen. Nachdem wir bereits über Billy Baypack berichteten, finde ich ist hier der richtige Platz um Ruppe weiter zu unterstützen. Diesmal geht es um seinen Porschekomplex.  Hier ein kurzer Auszug aus der Mail:

    Anbei übersende ich Euch als Hinweis in eigener Sache den Porschekomplex zu.

    Am Freitag, den 13. März 2009 parkte ich mit meinen 433 Modellporsches in der Stuttgarter Innenstadt auf Einladung des http://www.stuttgarter-kunstverein.de.

    Ich sammele 10.000 gebrauchte Modellporsches, damit ich in absehbarer Zukunft auf dem KuDamm in Berlin 150 Meter Parkraum damit okkupieren kann.

    also Porsche spenden, wer einen zu viel hat..

    Nummer 3:

    Juni 2009 wird es soweit sein und das Buch “Street Art Legenden zur Straße” von Katrin Klitzke & Christian Schmidt wird im Verlag des Archivs für Jugendkulturen erscheinen.  Wie Berlin based Urban-Art berichtet ist darin auch “Street Art: Das Musical” enthalten, worauf ich auch ein wenig gespannt bin..

    Schaut man sich die Layouts der Bücher an kommen natürlich auch gleich wieder Assoziationen auf:

    … muss wohl nicht weiter beschrieben werden

    erinnert ein wenig an “Die Stadt als Spielplatz” von Christian Heinicke und Daniela Krause und schaut man genauer hin fällt auf, das Christian Heinecke beim Legendenbuch zwar nicht Herausgeber aber Illustrator ist.

    Und wer mir sagen kann, wo in Halle man das Legendentitelbild finden kann, dem gebe ich ein Bier aus..

    und Nummer 4:

    Der gute Aram Bartholl aus Berlin hat wie immer wunderschöne Sachen und Ideen auf seinem Blog zu bieten:

  4. Häuser

    Häuser – diese Dinger zum bewohnen, bemalen und bespaßen der Menschen sind schon eine feine Erfindung. Klasse ist an ihnen aber auch, wie unterschiedlich sie noch sein können..

    Nur manchmal geht es bereits bei der Planung gewaltig in die Hose und der Gesamtüberblick geht verloren.

    Mich reizen vor allem Industrieruinen, Plattenbauten und unrenovierter Altbau – sieht renoviert manchmal auch ganz schön aus.. Nur wird es irgendwann schwierig, wenn ein Haus zu verfallen droht.

    Einen schönen Mittelweg zwischen alt und neu haben z. B. fischer naumann partnerschaft gefunden. Sie bauten 2007 einfach ein neues Innenleben in ein kleines verfallenes Haus.

    Die Jungs vom Autonomen Architektur Atelier Bremen dagegen setzen mit ihren Konzepten stärker auf Zwischennutzung. Mit dem Sproutbau haben sie beispielsweise 79 Menschen (zumindest für einen Monat) ein neues Zuhause in einer Platte gegeben. Das Haus – inzwischen Wiese oder Bauloch – diente dabei dem wohnen arbeiten und feiern. Die Brache als lebendiges Dorf hingegen war ursprünglich eine Wiese und veränderte sich innerhalb weniger Tage, wie im Blog zu lesen ist:

    Eine nüchterne Bilanz in Zahlen sagt nach 7 offiziellen (und 12 inoffiziellen) Tagen aus, dass 11 Gruppen und 23 Einzelpersonen im Rahmen von b.a.l.d. Hütten, Bühnen, Installationen und Öfen errichtet, dass mehr als ein Dutzend Musiker, Autoren, Jongleure, DJ´s aus allen Himmelsrichtungen und weitere das Programm der Dorffeste gestaltet haben.

    Das Architekturbüro Raumlabor Berlin interveniert ebenfalls im Öffentlichen Raum. Mit ihrer Riesenblase nutzen sie unterschiedlichste Orte städtischer Landschaft, sie setzten die Blase unter eine Autobahnauffahrt, in einen leergezogenen Straßenzug und in einen Park zwischen Bäume und sonstiges Grün. Die halbdurchlässige dünne Kunststoff-”Wand” erschafft dabei eine Rückzugsmöglichkeit aus dem Öffentlichen in einen teilprivaten Gemeinschaftsraum, der Umrisse, Farben und Licht der Umgebung noch erahnen lässt.

    Aber wie schon einleitend gesagt, Häuser dienen nicht nur dem Wohnen. Sie sind auch “Leinwand”. Hierbei muss man den Begriff Leinwand jedoch etwas differenziert betrachten:

    1. Leinwand im malerischen/zeichnerischen Kontext: Die Street Art, nutzt Häuser als Ausstellungsort. Dabei beschränkt sie sich nur bedingt auf Gesprühtes und Geklebtes, vielmehr wird bei der EXPANSION SONORE die Hausfassade zum interaktiven Element für Stadtrundgänge oder sie wird…
    2. zur Leinwand als Projektionsfläche bzw. zum überdimensionalen Bildschirm, wie es der CCC 2001 mit dem Haus des Lehrers in Berlin veranstaltet hat – Blinkenlights. Jedes Fenster des Hochhauses bekam einen Scheinwerfer und diese Wurden dann computergesteuert als Bildpunkte genutzt, um beispielsweise kleine Computerspiele (mit dem Handy als Controller) zu spielen. Die letzte Neuauflage hatte Blinkenlights im Oktober 2008 am Rathaus von Toronto.  Auch als Leinwand nutzt der Cinemuro e.V. aus Leipzig die hausfassade. Mit dem Projekt Mauerstreifen geben sie der Stadt ein Kurzfilmkino, das nicht an einen festen Ort gebunden ist.  Es wird durch die Straßen gewandert, man lässt sich an verschiedenen Orten nieder, schaut einen Kurzfilm, rollt das Verlängerungskabel wieder auf und zieht zum nächsten Ort, um z.B.
    3. Häuser auf der Leinwand zu sehen. Von der Kamera eingefangen sieht man Häuser in ihrer natürlichen Umgebung, sei es in dem ein oder anderem Thriller-/Horrorfilm, in dem Häuser Menschen gefangen halten (oder umgekehrt?) oder als Kulisse, wie zum Beispiel in Fritz Langs Metropolis.  Der eine (nur) aus Hochhäusern bestehende Riesenstadt zeigt.  In “Das Cabinet des Dr. Caligari” (beinahe auch unter Regie von Fritz Lang) baute Walter Reimann eine expressionistische Kulisse. Im Laufe des Filmes verändert sich diese Kulisse zunehmend und die dargestellten Straßenzüge und Häuser werden immer abstrakter und verrückter…