Das neue Video von Meokopta für arsen1computerklub:
Simon Riedl und Tomasz Banisch haben einen Kurzfilm zur Musik von Arsen1Computerklub gedreht. Die Idee dieses Musikvideo besteht nicht nur darin, Musik mit Bildern zu unterlegen: Ein Musiker geht in ein öffentliches Schwimmbad. Schnell wird klar, dass er nicht zu einer der Gruppen von Badenden gehört. Vom 10m Turm setzt er zum Sprung an und taucht nicht nur in das Wasser, sondern in seine eigene Welt der Wahrnehmung ein.
2010, Farbe, 5 min
Regie/Kamara: Tomasz Banisch
Musik: Arsen1computerklub „swampy“
Drehbuch: Tomasz Banisch, Simon Riedl, Raimar Oestreich
Schnitt: Tomasz Banisch, Simon Riedl
Musiker: Michael Schwarz
Synchronschwimmerinnen: Patricia Meeser, Franziska Marx
Turmspringer: Jens Stoeckel
Produktion: Filmnetz UG nach einer Idee von: Meokopta
Am kommenden Dienstag, den 26. Oktober dreht the one-and-only arsen1computerklub die Platten beim unverwechselbaren SAD in der Paloma Bar Skalitzer Str. 135 (Berlin). Zu erreichen ist die Bar über den Seitenaufgang rechts neben dem KAISERS-Supermarkt (U1 – Kottbusser Tor).
Take your chance to enjoy the panoramic view of the Kotti by feeling the soundscape by arsen1computerclub!
Zum zweiten Mal veranstaltet die Kunststiftung am Mittwoch, den 24. November 2010 um 19.00 Uhr Studio Halle, Waisenhausring 8 in Halle eine lange Filmnacht mit Filmproduktionen, die vor allem im Rahmen des Kurzfilmprogramms „wage-mutig“ entstanden sind.
In diesem Rahmen wird auch swampy ein weiteres mal präsentiert..
An Dieser Stelle ein erster Eindruck von der Premiere von Deutschland tanzt nicht – Skala Leipzig:
Die, die tanzen, werden nur von denen nicht verstanden, die die Musik nicht hören! Wenn Deutschland nicht mehr tanzt, wo läuft dann die Musik? Ist das Nichttanzen eine Tugend, eine Errungenschaft oder etwas, das es zu überwinden gilt? Heute versucht Deutschland wieder, auf verschiedensten Hochzeiten zu tanzen. Wollen wir tanzen? Und wenn ja, welchen Tanz? [...]
Johannes Kirsten
[...] Machen wir der Vergangenheit den Prozess. Uns. Deutschland.“ Um nichts Geringeres geht es, als dem Wesen unseres Landes nahezukommen; den Geist eines Landes zu greifen, das auf eine zerklüftete Geschichte blickt und doch als Land der Dichter und Denker gilt. Oder doch nicht mehr? Gedanke wird Schrift und Schrift wieder Sprache – und alles wird Theater: ein weißer Raum, drei Frauen in Weiß, eine Eiche, der Baum der Bäume. Ein Raum, der beschreibbar wird, füllbar mit Fragmenten, Parolen und Texten zwischen Minderwert und Größenwahn, Dichter, Denker, Degeneration, alle gegen alle, deutsch gegen deutsch.
Johannes Kirsten
Eine auf jeden Fall andere Inszenierung von Regisseur Mirko Borscht, salopp gesagt: so ganz ohne Filmblut und irgendwie eine Komödie..
Nähe zur Bühne und Bierfeststimmung, dass waren wohl meine ersten Eindrücke, nachdem ich den Saal der Skala betreten habe und natürlich der riesige Eichenstumpf – eine ausgetrocknete abgestorbene deutsche Eiche (Bühne: Christian Beck). Man positioniert sich an Stehtischen und wartet auf den Kellner, der das ganze Stück über das Publikum mit frisch gezapftem Bier versorgt, mit anderen Worten man wird direkt ins Klischee gedrängt – ein damit verbundenes Unwohlsein oder Wohlsein muss da jeder mit sich selbst ausmachen..
Nach ca. 10 Minuten Einlassstimmung geht der komplette Raum in einem Nebelmeer unter. Wie Suchscheinwerfer laufen die Videoinstallationen durch die Nebelwand und zeigen Worte, wie Lufthansa, Krupp, etc. – kurz: das Thema Deutsch in Schlagworten – (Video: Kai Schadeberg) wobei mir die Typografie nicht ganz zugesagt hat..
Drei buckelige, glatzköpfige, deutsche Frauen steigen die Eiche herab (Kostüme: Elke von Sivers).
Deutschland tanzt nicht – Ein Museum auf die Bühne gebracht, so mein Eindruck. Man erlebt eine Geschichte in Episoden, in Duellen – die verschiedenen Episoden der deutschen “Vergangenheitsbewältigung” in einem Spiel. Die drei Frauen (Emma Rönnebeck, Melanie Schmidli, Birgit Unterweger) – die Austellungspuppen – Trümmerfrauen – in diesem Museum lebendig geworden. Schauspielerisch an dieser Stelle ein Lob an alle drei, mich haben sie überzeugt auch wenn der starke Improvisationscharakter des Stücks, teilweise die Rollenverteilung bzw. die Rollenverbindung verschleiert. Duelle, wie im Stücktext angekündigt konnte ich nicht in dem Ausmaß erkennen, wie ich sie mir versprochen hatte. Dies merkt auch Patrick Limbach von der Leipziger Internetzeitung an:
Die schauspielerische Leistung von Emma Rönnebeck, Melanie Schmidli und Birgit Unterweger steht außer Frage. Alle drei erhielten verdienterweise viel Schlussapplaus. Doch der im Programmflyer angekündigte Schlabtausch, deutsch gegen deutsch, blieb den Zuschauern leider erspart.
Alles in allem ist es ein empfehlenswertes Stück auch wenn ich mich mit dem Thema Deutschland und Identität immer recht schwer tue.. die Klischeebtrachtungen haben spannenden und diskussionswürdigen Inhalt, den ich mir auf jeden Fall noch mal durch den Kopf gehen lasse. Ein weiterer Punkt den ich für mich noch klären muss ist die Stelleung der Frau in diesem Stück – spätestens, wenn ich das Stück noch mal gesehen habe und deswegen hier auch der Verweis auf die nächsten Vorstellungen in der Skala Leipzig: 29.09.2010 // 09.10.2010 // 24.10.2010
Einleitend in unsere Arbeitsserie stelle ich unsere Rechercheergebnisse für ein geplantes Projekt vor. Die vorliegende Sammlung ist eine Auswahl empfehlenswerter Literatur, Radiosendungen, Webseiten und Filme bzw. Spots.
Literaturempfehlungen, Magazine und Zeitungen
Prekäre Perspektiven … in der neuen GesellschaftInformationen aus der Tiefe des unsicheren Raumes, Reader zur Diskussionsreihe, Hrsg. Neue Gesellschaft für Bildende Kunst e.V., Berlin 2004 – 2006
Wir nennen es ArbeitDie digitale Boheme oder Intelligentes Leben jenseits der Festanstellung, Sascha Lobo, Holm Friebe, Wilhelm Heyne Verlag, München 2006
Wovon lebst du eigentlich? Vom Überleben in prekären Zeiten, Jörn Morisse, Rasmus Engler, Piper Verlag GmbH, München 2007
The Rise of the Creative Class And How It’s Transforming Work, Leisure, Community and Everyday Life, Richard Florida, basic books, New York 2002
Entgrenzung von Arbeit und Leben Essaysammlung in der Beilage zur Wochenzeitung „Das Parlament„, Aus Politik und Zeitgeschichte, Ausgabe 34 / 2007, Bonn 2007
Radiofeatures, Interviews und Reportagen
Arbeit, die wir wirklich wollenFrithjof Bergmann über sein Konzept der Neuen Arbeit, Hörbuch, blauburg Verlag, Freiburg 2004
Superhelden und Heldinnen widmet sich die Ag „Schwerprekär„ ausnahmsweise in Buchform. Interview mit Autor Dipl. Politologe Stephan Adolphs., freie-radios.net, Radio Corax 2008
Es geht um den Begriff des »Prekariats«. Was es genau mit dieser umstrittenen Kampfvokabel auf sich hat, in welchen Kontexten sie Verwendung findet und welchen Erkenntniswert sie bereitstellt, freie-radios.net, Radio Corax 2008
Sascha Lobo, der 2006 der digitalen Bohème eine prächtige Zukunft prophezeite, redet er über die notwendigen Rahmenbedingungen des selbst bestimmten Arbeitens., freie-radios.net, Radio Corax 2008
Eine Belegschaft leistet Widerstand gegen die Schließung aus ökonomischen Gründen und schafft das Unmögliche: Sie gränden ihre eigene Firma und bauen ihre eigenen Protest-Fahrräder., freie-radios.net, Radio Corax 2008
Weblinks mit Ideen und Projekten
ARBEIT(s)LEBEN im WANDEL Onlinedosier des Goethe-Institut zum Thema „Zukunft der Arbeit, Prekarisierung, Generation Praktikum“, Goethe-Institut, München 2006 – 2008
Die Zukunft der Arbeitbrandeins Onlinedosier Nummer 06 zum Thema „Zukunft der Arbeit“, brandeins Verlag GmbH & Co. OHG, Hamburg 2000 – 2007
Von der Bohème zur UnterschichtJob, Geld, Leben – nichts ist mehr sicher. Eine neue Klasse der Ausgebeuteten begehrt auf: Das Prekariat, Thomas Gross, Onlinearchiv DIE ZEIT 27.04.2006 Nr.18
Was ist Arbeit heute?ist die Frage über dem Kunsttransferprojekt „Geometrie der Arbeit„, das 2006 begann., Fachgebiet Kunstpädagogik und Kunsterziehung an der Burg Giebichenstein, 2008
Filme, kurze Spots und Reportagen
Diese Sammlung stand bis jetzt unter schichtsysteme.medienstadt.info zur Verfügung und ist ab sofort nur noch hier erreichbar.
Was das ZfzK 2007 versuchte, will nun auch die Stiftung Moritzburg. Mit “art is moving” versucht sich die Stiftung Moritzburg grade selber einer Zielgruppe zu nähern, von der sie offensichtlich kaum eine Ahnung hat.
“Art is moving” will eine interaktive Onlinekampagne für die Moritzburg sein. Leider erfährt man auf der dazugehörigen Webseite überhaupt nichts über Ziel und Nutzen dieser “Kampagne”. Auch die dazugehörige Pressemitteilung, die sich dort im Übrigen auch nicht finden lässt, gibt nur minimalen Aufschluss.
Mit der Aktion “stopmotion” macht das Kunstmuseum des Landes Sachsen-Anhalt auf der Website anspruchsvolle Inhalte leicht zugänglich und abrufbar. Kurze Trickfilme entführen den Betrachter auf eine humorvolle Reise zur Kunst und zur Architektur im Kunstmuseum Moritzburg.
Aber es wird noch viel mehr zum Thema Kunst geboten.
Ich frage mich nur wo.
Alle Interaktionen sind online über www.art-is-moving.de kostenfrei abruf- und erlebbar.
Wie gnädig ;)
Die Webseite ist auch nur mäßig, errinnert an ein Baukastenprodukt á la google page creator und wirkt alles in Allem irgendwie lieblos. Auch weil ich für Webseiten, die Geräusche machen, welche man nicht abstellen kann, nun so gar nichts übrig habe.
Noch dazu, dass die Pressemitteilung vom 11.03., der letzte Blogeintrag auf der Seite allerdings schon vom 30.12.’08 stammt, macht mich stutzig.
Ach was soll ich mich ärgern. Die neue Moritzburg ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Was die Onlinekampagne bietet, wird sich noch zeigen.
So ich war ja nun ein wenig unaktiv in letzter Zeit, dass ändert aber nichts daran, dass ich einen Haufen schöne Sachen im Web gefunden habe, hier eine kleine und bunte Auswahl:
Diese Seite ist ein privates Gemeinschaftsblog aus der werdenden Medienstadt Halle (Saale).
Geschrieben wird in 5 Kategorien über alles, was die medienbegeisterten Macher inspiriert, schockiert und interessiert.
medienstadt.info will anregen sich mit verschiedensten Medien auseinanderzusetzen, kunstvoll zu leben, und etwas beneidenswertes aus der "grauen Diva" zu machen.
medienstadt.info ist bunt, nicht braun ;)
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Wir schreiben aus dem Zug, aus dem Bus, vom Fahrrad und das größtenteils aus Halle (Saale) und Stuttgart.
Wir halten uns an die Standards und produzieren validen html und css code.
Im Hintergrund buddelt wordpress, mit einer ganzen Menge Plugins. Unser Design basiert auf sandbox, folglich stecken hier und da ein paar Mikroformate.
Unterstützt wird das ganze von einem Häppchen jquery sowie den css icons von Nicolas Gallagher.