1. soundmap – die akustische Stadtkarte für Halle

    Dass die medienstadt Halle einiges zu bieten hat, haben wir hier schon in einigen Beiträgen zu beweisen versucht. Dass sie auch gut klingt, beweisen wir ab jetzt. Gemeinsam!

    Mit der neuen soundmap hier auf medienstadt.info hat Halle jetzt auch eine  interaktive, akustische Stadtkarte.

    Wir starten mit einem Set an sounds, die mit einem sog. Kunstkopfmikrofon bzw. binaural aufgenommen wurden. Dieses Aufnahmeverfahren gibt dem Hörer das Gefühl, die Klänge würden wirklich links und rechts seines Kopfes entstehen und wirken dadurch noch realistischer als das bekannte Stereoverfahren.

    Einen ganz herzlichen Dank an Robert, der die ersten Aufnahmen gemacht, Texte geschrieben und Fotos geschossen hat.

    Aber dabei soll es nicht bleiben. Wir haben noch einige lustige, spannende und wohlklingende Soundmaps im Petto.

    Auch deine Klänge auf der soundmap

    Und Du kannst auch selber soundmaps hochladen. Technisch sollte es beim aktuellen Statusquo der Mobiltelefone kein Problem sein, hier & da mal auf “record” zu schalten und die Stadt akustisch einzufangen. Melde Dich einfach mit Deinem twitter- oder facebook-Account an und lade in wenigen Schritten Deine eigene soundmap in die akustische medienstadt.

    Los geht’s mit der ersten soundmap, die ich seit Beginn der Bastelei nun ungefähr 24.700 mal gehört habe. Und immernoch empfehlen kann.

    Privat: Lorem Ipsum

    Wie funktioniert’s?

    Die Soundmap ist ein Misch aus einer Menge handverlesenem Code, wordpress und der spärlich dokumentierten cloudmade API. Gestalt und Funktion sind dank HTML5 und CSS3 am Ehesten in einem modernen Browser zu erleben und die “Alten” haben vorerst einfach Pech gehabt.

    feedback

    Wir sind an Deiner Meinung interessiert. Jeder Hinweis ist uns wichtig!

    Wie erlebst Du das klick&feel auf der soundmap? Passiert alles so, wie Du es erwartest? Was würdest Du anders, möglicherweise besser machen?

    Schreib uns Deine Erfahrungen zu diesem neuen medienstadt-Projekt!

  2. Hurra, hurra, die Schule bloggt

    Ich finde es ja ernsthaft cool, dass aus meiner Penne heraus gebloggt wird. Das macht die ganze Berufsschulkiste gleich viel sympathischer. Unter dem Namen “dreiköpfe surfen im web” werden hier Links gesammelt, wird auf Wettbewerbe hingewiesen und werden im weitesten Sinne medienrelevante Themen erklärt bzw. gute Erklärungen aufgezeigt.

    Für mich äußerst angenehm ist dabei, dass dreiköpfe nicht das gesammte inhaltliche Spektrum des hiesigen Lehrkörpers abdeckt. So geht es zum Glück nicht um hauswirtschaftliche- oder touristische Themen, nicht um gastronomische oder kurierdienstleistende Sachverhalte. Es geht um Medien und das vielschichtig, kanckig und auch noch regelmäßig. Inhaltlich also echt nicht schlecht, eine Empfehlung aus dem heimischen Feedreader.

    Leider findet das ganze strikt außerhalb der eigentlichen Schulwebseite statt, so dass ich vergangenes Jahr auf irgendeine Weise leider nur zufällig auf das Paukerblog gestoßen bin. Wieso ist das so? Ein HTML Dokument mit einem Link auf das Schulblog ist nach aktuellsten Berechnungen nur 71 Byte klein; daran kann es also nicht liegen. Die Schulwebseite an sich ist viel weniger aktuell, könnte also ein bisschen frischen Wind auch ganz gut vertragen, vom Design gar nicht zu reden.

    Das Design der Schulwebseite und das des Blogs stehen sich aber an “freshness” in nichts nach. Die Schulwebseite entspricht dem Stand einer Seite aus den mittleren 90er Jahren und macht nicht den Eindruck als würden hier jährlich 40 Mediengestalter und branchenähnliche junge Leute ausgebildet. Der übermäßige Gebrauch von Javascript, sowie die stete Verwendung von Layouttabellen, lassen einem versuchten Standardista wie mir, den Kaffee in der Kanne gefrieren. Das hingegen Blog kommt schon mit einem “modernen” wordpress und tabellenlosem Layout daher, macht aber optisch leider genauso wenig Furore.

    Ich schlage hiermit offiziell einen Relaunch vor. Allerdings einen, der eine anschließende Beta-Phase berechtigen würde, denn mir schwebt vor, sowohl Twitter als auch das eigenwillige Stundenplanskript miteinander zu verheiraten. Das passende -fast fertige- Design dafür liefere ich natürlich gleich mit, die Integration des Blogs in die offizielle Schulwebseite inklusive.

    Inhaltsseite Berufe - Designentwurf Schulwebseite Dreyhauptschule Halle

    Inhaltsseite "Berufe" - Designentwurf Schulwebseite Dreyhauptschule Halle

    Der Ansprechpartner der Schulwebseite kennt mein Angebot seit fast 11 Monaten, der Schulblogger kennt es jetzt auch und alle Welt darf jetzt meine Designs zerfetzen.

    Printlayout - Designentwurf

    Printlayout - Designentwurf

    Inhaltsseite - Designentwurf

    Inhaltsseite - Designentwurf

    Stundenplan - Designentwurf

    Stundenplan - Designentwurf

    Klassenübersicht - Designentwurf

    Klassenübersicht - Designentwurf

    Mal sehen was passiert. Morgen ist Berufsschule.

  3. Datenschutz vs. Gravatare

    Wie ja schon berichtet, speichern wir aus Respekt vor der Privatssphäre unserer Nutzer keinerlei Verkehrsdaten, wie z.B. Emailadressen oder IP-Adressen. Wir finden das gut so. Haben uns auch extra um dieses Siegel beworben und mussten einige halb-schwierige Fragen – richtig – beantworten.

    Nun ist es aber auch so, dass wir ursprünglich sowohl in den Kommentaren unter den Beiträgen als auch in der kleinen “meinungen”-Kiste am rechten Rand Gravatare einbinden wollten. Gravatare sind kleine Bildchen, die jeder Mensch für sich anlegen kann und die dann anhand einer Emailadresse i.d.R. auf Blogs wieder ausgespuckt werden. Gravatar steht für Globally Recognized Avatar.

    Eine Kommentarliste mit Gravataren lässt nicht nur die Kommentare individueller erscheinen, sie verschafft auch einen guten Überblick, wer in einem bestimmten Beeitrag wie häufig kommentiert hat. In renommierten Blogs mit mehreren Hundert Kommentaren macht sich dieses bisschen Mehr an Übersichtlichkeit dann schon bemerkbar.

    Nun aber zum Konflikt.

    Gravatare gegen den Datenschutz

    Wir wollen auch Gravatare und trotzdem nicht per se Unmengen Nutzerdaten speichern!

    Cool wäre ein Plugin, dass eine Brücke schlägt und beim Kommentieren die Möglichkeit anbietet, eine bestimmte Emailadresse trotzdem, sozusagen entgegen unseres Standards, zu speichern. Diese Software müsste dann aber intelligent genug sein, unser Reinigungsplugin “Delete comment IP immediately” zu überlisten, so dass beim nächsten Seiitenaufruf auch noch eine Emailadresse hinterlegt ist, aus der der persönliche Gravatar generiert werden könnte.

    Sollten wir unsere gewonnene Datenfreiheit zugunsten individuelleren Designs jetzt wieder aufgeben müssen. Ich bin ratlos. Wenn mir was einfällt sag schreib ich Bescheid.

    Wenn jemandem etwas einfällt, kann er gerne mir Bescheid sagen!