zwei

ja, hier müsste sich einiges tun - kommt noch..

Beiträge von zwei

fail

In den letzten Tagen habe ich mal wieder so einiges im Netz gefunden, wo ich einfach nur staunen kann. Beispielsweise bietet die Mitteldeutsche Zeitung diverse RSS-Feeds an.

Und das alles zum Null-Tarif.

Wie sie auf der Vorstellseite zu den RSS-Feeds protzen. Und getreu dem Motto der Bedienfreundlichkeit wird auch jeder einzelne Feed aufgelistet - aber nicht verlinkt..

Was mir hingegen sehr gefallen hat war ein Video des failblogs:

und Außerdem bin ich auf wortdrauf auf so einige schönen Toielttensprüche gestoßen:

Was mache ich eigentlich?

Gerade sitze ich in Leipzig und bin krank!

Doch damit nicht genug hab ich hier auch ordentlich zu tun. Ich arbeite derzeit bei einem Theaterstück mit und bin zuständig für die Visualisierungen. Das heißt etwas konkreter über die Spielzeit von ca. 1h und 30 min. drei Beamer mit unterschiedlichen Videos zu bespielen. Vor zwei tagen gabs dann (natürlich wie es sein muss) einen technischen Totalausfall und Windows bootete nicht mehr, gestern sollte eine Matrox Dualhead2go geliefert werden, die erst heute kam (muss aber noch getestet werden) und mein zweites Notebook schaltete sich ca. 5 min. vor Probenbeginn einfach ab und war für 20 min. unbrauchbar..

Inzwischen habe ich ca. 50% der Fehler beseitig und habe einen Kurztripp nach Halle hinter mir. Jetzt muss ich mich noch mit einem halb funktionierenden MIDI-Kontroller auseinandersetzen und wahrscheinlich Windows ein bis zwei Mal neu installieren. Aber es gibt auch gute Nachrichten. Wie es aussieht kann ich morgen endlich einen Internetzugang für mein Zimmer haben und der Videomischer funktioniert auch super und dann klappts zur Morgenprobe hoffentlich auch mit den Videos..

Derweil konnte ich mich heute mit Filme-Sichten beschäfftigen. Inzwischen sind es ca. 25 Spielfilme und wer weiß wie viele Videoclips und dann wie immer das Gleiche: vorne was weg schneiden, hinten was wegschneiden, einen Loop draus bauen, Sättigung raus, Kontraste hoch und einfärben..

Aber spannend wirds auf jeden Fall am 24. Juni ist Premiere und dann heißt es beamen, beamen, beamen..

Und zum Schluss noch ein kleiner Ausblick..

.. auf den Balkon bei der Probebühne

Die Kategorisierung fiel mir ein wenig schwer..

Themenserie Arbeit - Frithjof Bergmann

Nun ist es endlich soweit und mein erster Beitrag zur Themenserie Arbeit ist fertig. Wie versprochen gibt es ein Gespräch mit Frithjof Bergmann dem Chairman der New Work Enterprises. Aber zuerst möchte ich noch erwähnen, wie entspannt es war, dass Gespräch mit Frithjof Bergmann vorzubereiten, ich habe ihm eine Mail geschrieben und innerhalb von 24h eine Antwort bekommen:

Ich bin jetzt gerade in Deutschland. E-mail mir doch Deine Fragen. Wir koennen auch pauschal festnetz telephonieren

Diese unkomplizierte Art, Sachen beim Namen zu nennen, gefiel mir auch, als ich das erste Mal ein Buch von ihm in den Händen hielt und flüchtig ein paar Seiten durchblätterte. Das war 2007 “Neue Arbeit - Neue Kultur”.

Frithjof Bergmann

Frithjof Bergmann

1963 gewann er mit einem Aufsatz zur “Welt, in der wir leben wollen” ein Studienjahr in Oregon von der österreichischen US-Botschaft und blieb in Amerika. Zunächst schlug er sich als Tellerwäscher, Preisboxer, Fließband- und Hafenarbeiter durch. Später schrieb er Theaterstücke und lebte fast 2 Jahre lang als Selbstversorger auf dem Land bei New Hampshire. Er studierte Philosophie an der Universität Princeton, promovierte mit einer Arbeit über Hegel und erhielt Lehraufträge in Princeton, Stanford, Chicago und Berkeley.

Quelle: Wikipedia

2004 Schrieb er das Buch “Neue Arbeit - Neue Kultur”. Ich hatte jetzt das Glück mit ihm über seine Ideen und Vorstellungen zu reden: Wie eine zukünftige Arbeitsgesellschaft aussehen könnte, was es heißen würde eine Arbeit zu haben, die man wirklich, wirklich will und nicht zuletzt, welche Rahmenbedingungen dafür nötig wären. Könnte die aktuelle weltwirtschaftliche Situation eine dieser Bedingungen sein? Wie schätzt er die momentane Entwicklung ein?

Vielen Dank an Frithjof Bergmann für die unkomplizierte Realisierung und die aufschlussreiche Unterhaltung.

Themenserie Arbeit

Seit über einem Jahr beschäftigen wir uns mit dem Thema Arbeit, dem Wandel der Arbeitswelt und alten, wie neuen Arbeitsformen. Dieses persönliche Interesse, unsere gesammelten Ideen und eine Hand voll neuer Kontakte mit Gleichgesinnten nehmen wir jetzt zum Anlass eine Beitragsserie zu starten, die unterschiedliche Überlegungen zur Zukunft der Arbeit fokusiert.

“Arbeit kann uns verkrüppeln und uns sogar umbringen
aber das ist nur eine Möglichkeit.
Arbeit vermag uns auch Energien zu schenken,
die zu besitzen wir uns nie hätten träumen lassen…”

Frithjof Bergmann

Da wir persönlich nur ein gefährliches Halbwissen zu Arbeitspolitik und unterschiedlichen Arbeitsformen besitzen, holen wir uns für die jeweiligen Beiträge Unterstützung von Experten, reden und schreiben mit ihnen über Ansichten zum Arbeitsbegriff. Es werden Biographien vorgestellt, Ideen, Konzepte und Projekte betrachtet.

Ziel ist es Einblick zu geben, in eine Zukunft der Arbeit, die teilweise bereits gelebt wird und teilweise nur darauf wartet umgesetzt zu werden, vielleicht wird sich aber auch zeigen, dass bereits Vergangenes eine neue Chance bekommen könnte, Arbeitssystem von morgen zu werden. Philosophisch, pragmatisch, subjektiv und teilweise auch naiv werden wir Probleme und Chancen untersuchen, Utopien aufzeigen und versuchen Ansätze zu bieten, welche diskutiert, erweitert und verworfen werden können.

Eröffnet wird die Serie in den nächsten Tagen mit Frithjof Bergmann über seine Theorien zu “Arbeit, die wir wirklich, wirklich wollen”.

Alle Beiträge in dieser Serie sind getaggt mit themenseriearbeit.

Mal wieder Buntes

Leider gehts mir zur Zeit ähnlich wie Carsten und ich kann mir nur wenig Zeit dafür nehmen Themen für die medienstadt.info zu recherchieren bzw. bereits begonnene Artikel zu vollenden. Aber jetzt nehme ich mir die Zeit zum Prokrastinieren und schreibe einen kleine Rundschau über Sachen auf die ich in letzter Zeit im Netz gestoßen bin.

Nummer 1:

Wo wir auch schon beim ersten Thema wären. Derzeit lese ich ein Buch von Sascha Lobo und Katrin Passig - “Dinge geregelt kriegen“:

mein zwischen Fazit nach den ersten .. Seiten: Ein sehr schönes Buch für Menschen, die immer ein schlechtes Gewissen haben, wenn sie Arbeit liegen lassen und lieber den relevanten Themen des Alltags nachgehen. Das Buch spricht einem Mut zu seinen Lebensstil nicht zu ändern, weil das noch mehr in die Hose gehen könnte. Was aber nicht heißt, das Prokrastionation mit Faulheit verbunden ist, sondern viel mehr als Ausgleich dient, dem Stress des Alltags zu entfliehen, weil man innerlich sowieso ein Gefühl hat die Arbeit, die eigentlich 5 Tage in Anspruch nimmt, in 5 Stunden erledigen zu können. Es funktioniert so zu sagen wie die alte Star Trek Logik:

“Ich brauche mindestens 3 Stunden um das Schiff zu reparieren! ..Du hast aber nur eine! ..dann mach ich es in einer halben..”

Nummer 2:

Am Sonntag schrieb Ruppe Koselleck Carsten  und mir, um auf eines seiner Projekte hinzuweisen. Nachdem wir bereits über Billy Baypack berichteten, finde ich ist hier der richtige Platz um Ruppe weiter zu unterstützen. Diesmal geht es um seinen Porschekomplex.  Hier ein kurzer Auszug aus der Mail:

Anbei übersende ich Euch als Hinweis in eigener Sache den Porschekomplex zu.

Am Freitag, den 13. März 2009 parkte ich mit meinen 433 Modellporsches in der Stuttgarter Innenstadt auf Einladung des http://www.stuttgarter-kunstverein.de.

Ich sammele 10.000 gebrauchte Modellporsches, damit ich in absehbarer Zukunft auf dem KuDamm in Berlin 150 Meter Parkraum damit okkupieren kann.

also Porsche spenden, wer einen zu viel hat..

Nummer 3:

Juni 2009 wird es soweit sein und das Buch “Street Art Legenden zur Straße” von Katrin Klitzke & Christian Schmidt wird im Verlag des Archivs für Jugendkulturen erscheinen.  Wie Berlin based Urban-Art berichtet ist darin auch “Street Art: Das Musical” enthalten, worauf ich auch ein wenig gespannt bin..

Schaut man sich die Layouts der Bücher an kommen natürlich auch gleich wieder Assoziationen auf:

… muss wohl nicht weiter beschrieben werden

erinnert ein wenig an “Die Stadt als Spielplatz” von Christian Heinecke und Daniela Krause und schaut man genauer hin fällt auf, das Christian Heinecke beim Legendenbuch zwar nicht Herausgeber aber Illustrator ist.

Und wer mir sagen kann, wo in Halle man das Legendentitelbild finden kann, dem gebe ich ein Bier aus..

und Nummer 4:

Der gute Aram Bartholl aus Berlin hat wie immer wunderschöne Sachen und Ideen auf seinem Blog zu bieten:

Bunt gemischt

So ich war ja nun ein wenig unaktiv in letzter Zeit, dass ändert aber nichts daran, dass ich einen Haufen schöne Sachen im Web gefunden habe, hier eine kleine und bunte Auswahl:

Eye Clock von Mike Mak Design (via today and tomorrow):

Russland wählt Miss Atom (via rebelart):

Sex Drugs and Helvetica Bold:

und ein bischen Video:

Herr Ressel

Zwar ist die Aktion von Herrn Ressel schon fast 2 Jahre her, trotzdem sollte sie nicht in Vergessenheit geraten. heute wiedergefunden auf rebelart und immer noch schön: