Seit diesem Artikel sind zwei Jahre vergangen. Inzwischen haben sich einige Sachen überhaupt nicht durchgesetzt, einiges könnte noch ausgebaut werden und manches hat sich recht gut entwickelt, wie z.B. die unterschiedlichen Themenserien..
Wohin es gehen soll bleibt natürlich weiterhin unklar. Eine grobe Skizze der Idee bleibt natürlich weiterhin bestehen, dennoch hat sich innerhalb dieser zwei Jahre bei Carsten und bei mir so einiges verändert. Wir beide haben neue Wege eingeschlagen, neue Projekte für uns entdeckt und neue Eindrücke gesammelt, deswegen ist manchmal die Zeit ein wenig knapp und medienstadt.info muss hinten anstehen aber es bleibt wie es bleibt:
mal gibt es es mehr zu lesen und manchmal eben weniger (aber in den Entwürfen und Überlegungen schlummert noch einiges an Potential)..
Das neue Video von Meokopta für arsen1computerklub:
Simon Riedl und Tomasz Banisch haben einen Kurzfilm zur Musik von Arsen1Computerklub gedreht. Die Idee dieses Musikvideo besteht nicht nur darin, Musik mit Bildern zu unterlegen: Ein Musiker geht in ein öffentliches Schwimmbad. Schnell wird klar, dass er nicht zu einer der Gruppen von Badenden gehört. Vom 10m Turm setzt er zum Sprung an und taucht nicht nur in das Wasser, sondern in seine eigene Welt der Wahrnehmung ein.
2010, Farbe, 5 min
Regie/Kamara: Tomasz Banisch
Musik: Arsen1computerklub „swampy“
Drehbuch: Tomasz Banisch, Simon Riedl, Raimar Oestreich
Schnitt: Tomasz Banisch, Simon Riedl
Musiker: Michael Schwarz
Synchronschwimmerinnen: Patricia Meeser, Franziska Marx
Turmspringer: Jens Stoeckel
Produktion: Filmnetz UG nach einer Idee von: Meokopta
Am kommenden Dienstag, den 26. Oktober dreht the one-and-only arsen1computerklub die Platten beim unverwechselbaren SAD in der Paloma Bar Skalitzer Str. 135 (Berlin). Zu erreichen ist die Bar über den Seitenaufgang rechts neben dem KAISERS-Supermarkt (U1 – Kottbusser Tor).
Take your chance to enjoy the panoramic view of the Kotti by feeling the soundscape by arsen1computerclub!
Zum zweiten Mal veranstaltet die Kunststiftung am Mittwoch, den 24. November 2010 um 19.00 Uhr Studio Halle, Waisenhausring 8 in Halle eine lange Filmnacht mit Filmproduktionen, die vor allem im Rahmen des Kurzfilmprogramms „wage-mutig“ entstanden sind.
In diesem Rahmen wird auch swampy ein weiteres mal präsentiert..
Der Artikel ist noch nicht vollständig und wird weiter ergänzt …
Bereits im April habe ich Matias Faldbakens Buch UNFUN einen Beitrag geschrieben.. nun hab ich mir das gleichnamige Stück (insziniert von Regisseur Mirko Borscht) endlich mal in der Skala Leipzig angesehen..
Die Hauptfigur des Stücks heißt Lucy, zu ihr und der Rahmengeschichte schreibt Dramaturg Johannes Kirsten:
Lucys Wurzeln liegen im Stamme der Ik, jenem Volk, das angeblich keine Liebe kennt. Lucy ist schwarz und 35 Jahre alt – und um weiterhin Anarchistin zu bleiben, muss sie ihre Angehörigen loswerden: Das sind Slaktus, der sie mit 15 in den Wald verschleppt und dort jahrelang misshandelt hat; Atal und Wataman, ihre beiden Snus-abhängigen Geldfälscher-Zwillingssöhne, deren ätzendes Lachen jede Moral untergräbt und sich in den tragischsten und schmerzhaftesten Momenten Bahn bricht; ein polnischer Arzt, die Synchronstimme von Homer Simpson; ein afrikanischer Schauspieler und der Rest des Versager-Teams von Deathbox, dem Splatter-Video-Game ihres Peinigers, das nicht nur von Horrorfilmen der 70er inspiriert ist, sondern auch von „Herz der Finsternis“, Joseph Conrads Erzählung über eine Reise ins Innere des afrikanischen Kontinents.
Aus Leipzig gerade so die letzte S-Bahn nach Halle bekommen, der Laptop hatte keinen Akku mehr aber die Analogversion – mein Notizbuch – war natürlich auch mit dabei, hier mal meine Gedanken..
Es kommt ein unwohles Gefühl auf.. In was für einer Welt leben wir? Eine Art Dekadenz, eigentlich viel mehr. Wir bringen es fertig unsere Scheiße mit Trinkwasser die Toilette hinab zu spülen.. Was haben andere?
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Im Vorfeld zum Stück habe ich mir einige Kritiken durchgelesen.. Der Tenor im Gesamten: Man kommt in eine Hölle, Abgründe tuen sich auf.. (ich war gespannt, ob sich das für mich auch herstellt)
Nachdem ich nun das Stück gesehen habe muss ich sagen, ja das stimmt. Aber der Rest der Kritiken klingt für mich, als hätten die Kritiker das Buch nicht gelesen oder vielmehr das Stück nicht verstanden und damit sie das nicht zugeben müssen schreiben sie um den heißen Brei herum
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UNFUN als Buch funktioniert. Funktioniert anders als UNFUN das Theaterstück. Im Theater wird ein anderer Roter Faden verfolgt
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Den Videoeinspielungen, muss ich an dieser Stelle auch großen Respekt zollen, mit ich glaube drei bis vier Beamern und mehreren Fernsehapparaten werden Stimmungen erzeugt, durch die das Stück immer wieder neu bedrückend und schockierend wirkt, es entsteht eine misantrophe Welt, ein Ausbrechen ist kaum möglich.
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Anschauen lohnt – ist aber nichts für schwache Nerven..
Als ich es letzte Woche mitbekommen habe, dass auf einer außerordentlich Sitzung des Aufsichtsrates der Theater, Oper und Orchester GmbH, die heute statt fand, die Schließung des Thalia Theaters bevor steht war ich schon überrascht.
Und um es mal schwammig zu formulieren, ging es einigen aus dem Thalia genau so.. und wurde sinngemäß kommentiert mit:
Dann sind die Fronten ja geklärt..
Nun kann man es beim Halleforum und bei der MZ lesen, das Thalia Theater soll geschlossen werden. Vorgesehen ist dies zum Ende der Spielzeit 2010/2011..
UDATE ZWEI: hier mal noch der Verweiß auf thalia21, auf dieser Seite veröffentliche Thalia-Mitarbeiter Informationen und Neuigkeiten zur geplanten Schließung..
Am Sonntag in Leipzig: Gesamtkunstwerk, ab 20 Uhr in der Skala:
Mit bunten Bildern, Video- und Audioschnippseln, Textauszügen, Youtube und Chatroulette..
Mal sehen wo dieser Abend hinführt.. eine Performance mit dem Thema Deutschland..
Gesamtkunstwerk:
gesamtkunstwerk versteht sich als Open-Stage-Format. Zweimal im Monat ist die Skala für alle von morgens an geöffnet, um am Abend eigene Standpunkte zu präsentieren. Interdisziplinarität und Cross-over-Projekte sind ausdrücklich gewünscht! Thematische Vorgaben werden nicht gemacht.
Dieses Mal mit:
Mirko Borscht, Johannes Kirsten, Alex Kluth, Hannes Hesse
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